VERGLEICH

Apollo vs Lusha vs RocketReach vs Bettercontact

Vier B2B-Datenanbieter im direkten Vergleich: Match-Rate, Email-Validität, DACH-Abdeckung, Preis pro Kontakt und API-Tauglichkeit. Welcher liefert 2026 die validen Mails für Cold Outreach.

Tom Schiller
Tom Schiller
Founder, Grundwerk Digital
9. Juli 202613 Min. Lesezeit
Teilen

Worauf es beim Datenanbieter wirklich ankommt

Die Frage „welcher Datenanbieter ist der beste" hat keine saubere Antwort, solange keiner deine Zielliste kennt. Ein Tool, das für US-SaaS-Gründer brillant trifft, kann bei deutschen SHK-Betrieben einbrechen. Deshalb lohnt es sich, erst die Kriterien zu klären, bevor man über Namen streitet.

Der größte Denkfehler: sich von der Datenbank-Größe blenden lassen. „700 Millionen Kontakte" klingt gewaltig, sagt aber nichts darüber aus, ob dein konkreter Kontakt drin ist und ob seine Mail noch stimmt. Was zählt, ist die Match-Rate auf deiner echten Liste, nicht die Zahl im Marketing-Deck.

Match-Rate auf DEINER Liste
Nicht die Datenbank-Größe, sondern der Anteil deiner echten Ziel-Kontakte für den eine Mail kommt.
Email-Validität & Bounce
Verifiziert oder nur geraten. Alles über 5 Prozent Hard-Bounce beschädigt die Sender-Reputation.
DACH-Coverage
US-Datenbanken decken deutschen Mittelstand oft dünn ab. Für DACH zählt regionale Tiefe.
Preis pro validem Kontakt
Nicht der Listenpreis, sondern was ein tatsächlich zustellbarer Kontakt am Ende kostet.
API & Automatisierung
Ohne saubere API keine Pipeline. Manuelles CSV-Hin-und-Her skaliert nicht über ein paar hundert Kontakte.
Sequencer integriert
All-in-one spart Tools, kostet aber Flexibilität. Reine Datenquelle koppelst du an dein eigenes Sende-Setup.

Zwei Kriterien schlagen alle anderen: Match-Rate auf deinem Segment und die Bounce-Rate der gelieferten Mails. Ein Anbieter mit 65 Prozent Match-Rate und sauberen Mails ist für deinen Versand besser als einer mit 80 Prozent Match und 8 Prozent Bounce. Denn Bounces kosten dich Sender-Reputation, und die ist teurer als jeder fehlende Kontakt.

Datenbank-Größe ist eine Marketing-Zahl. Match-Rate auf deiner echten Zielliste ist die einzige, die deine Reply-Rate beeinflusst."

Unser Vorgehen bei jedem neuen Mandanten: eine echte Stichprobe von 200 bis 500 Kontakten aus dem Zielsegment ziehen und jeden Anbieter parallel darüber laufen lassen. Erst diese Zahlen entscheiden, keine Anbieter-Versprechen. Die folgenden vier Tools sehen wir am häufigsten im Rennen.

Apollo im Detail

Apollo ist der Schweizer-Taschenmesser-Anbieter: eigene Datenbank mit ca. 275 Mio. Kontakten, integrierte Suche, Enrichment und ein Sequencer, alles in einem Tool. Für Solo-Founder und kleine Teams ist genau das der Reiz. Du brauchst nicht drei Tools zu koppeln, sondern findest, reicherst an und versendest im selben System.

Wo Apollo stark ist

Bei US-Firmen und Tech-Rollen ist die Trefferquote gut, die Filter für Firmographics und Job-Titel sind mächtig, und im Jahresabo ist der Preis pro Kontakt schwer zu schlagen. Der Basic-Plan liegt bei ca. 49 USD pro User und Monat im Jahresabo (rund 59 USD monatlich) mit etwa 5.000 Email-Credits pro Jahr, der Professional-Plan bei ca. 79 USD jährlich bzw. 99 USD monatlich mit eingebautem Dialer. Es gibt einen kostenlosen Starter-Plan zum Reinschnuppern (Stand Juli 2026, vor Kauf prüfen). Die API ist solide, und es gibt ein fertiges Make-Modul, das du direkt in eine Pipeline hängst.

Ein Detail zum Credit-System: Telefonnummern kosten das Achtfache eines Email-Credits, und nicht genutzte Credits verfallen pro Abrechnungszyklus. Wer viele Direktdurchwahlen zieht, verbraucht sein Kontingent also schneller als die reine Email-Zahl vermuten lässt.

Wo Apollo schwächelt

Genau beim klassischen deutschen Mittelstand. Kleine Betriebe, regionale Dienstleister, inhabergeführte Firmen sind in Apollo oft dünn abgedeckt oder mit veralteten Mails hinterlegt. Aus unseren Tests kommen bei reinen DACH-Listen eher 45 bis 60 Prozent Match, und ein spürbarer Teil der Mails braucht eine Nachverifikation, weil die Bounce-Rate sonst über das Verträgliche steigt.

Fazit: Apollo ist ein hervorragender Einstieg und ein sehr gutes All-in-one, aber für DACH-fokussiertes Outbound reicht es allein selten. Dann wird Apollo eher zu einer Quelle in einem Waterfall als zur einzigen Datenquelle.

Lusha im Detail

Lusha kommt aus der Chrome-Extension-Welt: du surfst ein LinkedIn-Profil an, klickst, und Lusha gibt dir Mail und Direktdurchwahl. Für punktuelles, hochwertiges Prospecting ist das angenehm schnell. Und die Datenqualität für DACH ist gut, oft besser als bei den US-lastigen Anbietern.

Wo Lusha stark ist

Saubere Mails, niedrige Bounce, ordentliche DACH-Abdeckung und verlässliche Telefonnummern. Wenn du kleine, sorgfältig ausgewählte Listen bearbeitest, wo jeder einzelne Kontakt zählt, liefert Lusha in unseren Tests häufig die beste Trefferquote der reinen Einzeltools, grob im Bereich 60 bis 75 Prozent auf deutschen Listen.

Wo Lusha schwächelt

Der Preis. Lusha rechnet stark über Credits ab, und eine Telefonnummer kostet allein rund 10 Credits. Der Pro-Plan liegt bei ca. 52 USD pro Monat im Jahresabo (rund 70 USD monatlich) mit etwa 600 Credits, der Premium-Plan bei ca. 300 USD monatlich jährlich abgerechnet mit rund 3.400 Credits (Stand Juli 2026, vor Kauf prüfen). Für Volumen wird das schnell der teuerste Weg zur Mailadresse. Die API kommt zudem erst ab höheren Plänen, was für automatisierte Pipelines relevant ist. Einen Sequencer gibt es nicht, Lusha bleibt reine Datenquelle. Pluspunkt für DACH: Lusha ist explizit GDPR-konform aufgestellt.

Fazit: Für kleine DACH-Listen mit hohem Wert pro Kontakt ist Lusha eine saubere Wahl. Sobald das Volumen steigt, kippt die Rechnung Richtung pay-per-valid-Aggregator.

RocketReach im Detail

RocketReach fährt eine der größten Datenbanken der vier auf, hunderte Millionen Kontakte, und ist entsprechend stark, wenn es um schiere Reichweite geht. Wer breit über viele Märkte und Rollen sucht, findet hier oft Kontakte, die anderswo fehlen.

Wo RocketReach stark ist

Volumen und Breite. Für US-Märkte und für Nischen-Rollen, die in kleineren Datenbanken durchfallen, ist RocketReach eine ernsthafte Quelle. Die API ist solide, es gibt CRM-Integrationen für Salesforce, HubSpot und Outreach, und die Bulk-Lookup-Funktion taugt für größere Listen. Der Pro-Plan liegt bei ca. 83 USD pro Monat im Jahresabo (rund 99 USD monatlich) mit etwa 3.600 Lookups pro Jahr und Telefonnummern inklusive. Das Pricing wird allerdings A/B-getestet und variiert je Region, die konkrete Zahl kann bei dir abweichen (Stand Juli 2026, vor Kauf prüfen).

Wo RocketReach schwächelt

Die Validität schwankt spürbar, das ist der häufigste Kritikpunkt. Auf großen Listen findest du zwar viele Mails, aber ein Teil davon ist veraltet oder geraten. Ohne separate Verifikation vor dem Versand riskierst du eine Bounce-Rate, die deine Domain-Reputation beschädigt. Für DACH ist die Abdeckung mittel, mit demselben US-Bias wie bei Apollo.

Fazit: RocketReach ist eine gute Volumen- und Breiten-Quelle, aber kein Set-and-forget. Wer damit versendet, muss eine Verifikationsstufe dahinterschalten, sonst zahlt er die geliehene Reichweite mit Zustellbarkeit.

Bettercontact im Detail

Bettercontact spielt in einer anderen Liga, weil es kein klassischer Datenanbieter ist. Es hat keinen eigenen Bestand, sondern ist ein Waterfall-Aggregator über mehr als 20 Datenprovider und 3 Mrd. plus Kontakte: Du wirfst einen Kontakt rein, und Bettercontact fragt im Hintergrund mehrere Anbieter nacheinander ab, bis eine valide Mail zurückkommt. Du zahlst nur für gefundene, verifizierte Kontakte.

Wo Bettercontact stark ist

Match-Rate und Preis-Logik. Laut Anbieter liegt die Find-Rate der Waterfall bei 87 bis 95 Prozent, gegenüber grob 60 bis 70 Prozent bei einem Einzeltool. Das deckt sich mit dem, was wir in eigenen Tests sehen: spürbar über den Einzeltools, mit sauber verifizierten Mails dank Multi-Layer-Validation inklusive SMTP- und Catch-all-Check. Genau deshalb zahlst du auch keine Catch-all-Charge, sondern nur für Mails, die wirklich zustellbar sind. Die Preise starten bei ca. 15 USD pro Monat für 200 Credits, der Pro-Bereich beginnt bei rund 49 USD pro Monat (Stand Juli 2026, vor Kauf prüfen). Telefonnummern kosten das Zehnfache eines Email-Credits. Die API ist der Kern des Produkts, und es integriert sich direkt in Clay und andere Pipelines.

Wo Bettercontact schwächelt

Es ist reine Datenlieferung, kein Sequencer, keine Suche, kein Prospecting-Interface. Du brauchst also eine vorgelagerte Quelle für die Kontaktliste (etwa Apollo oder LinkedIn) und ein Tool, das die Kaskade orchestriert. Für jemanden, der nur klicken und eine Mail sehen will, ist das ein Umweg. Für alle, die eine Pipeline bauen, ist es genau der richtige Baustein.

Für Firmen-Domains und generische Postfächer lohnt es sich oft, zusätzlich Prospeo als weitere Quelle in die Kaskade zu hängen. Zwei bis drei Quellen kombiniert holen aus derselben Liste messbar mehr valide Adressen als jede einzelne.

Kostenloses Asset

DACH Datenanbieter Benchmark-Sheet

Unser Test-Sheet: dieselbe Stichprobe von 500 deutschen B2B-Kontakten durch alle vier Anbieter gejagt, mit Match-Rate, Bounce und Preis pro validem Kontakt pro Segment. Plus die Waterfall-Reihenfolge die bei uns am stabilsten trifft.

Benchmark anfordern

Der direkte Vergleich

Hier die vier Anbieter Kriterium für Kriterium nebeneinander. Die Werte sind bewusst als Ranges und qualitativ formuliert, weil eine exakte Match-Rate immer von deiner konkreten Liste abhängt. Die Prozentangaben stammen aus eigenen Tests mit deutschen B2B-Listen und sind als Orientierung zu lesen, nicht als Garantie.

Kriterium
Apollo
Lusha
RocketReach
Bettercontact
Match-Rate DACH
mittel (in unseren Tests grob 45 bis 60 %)
gut (in unseren Tests grob 60 bis 75 %)
mittel, branchenabhängig
hoch (Anbieter-Claim 87 bis 95 %)
Email-Validität / Bounce
solide, aber nachverifizieren
sauber, niedrige Bounce
schwankt, separat verifizieren
nur valide, keine Catch-all-Charge
DACH-Coverage
brauchbar, aber US-lastig
stark für EU / DACH
US-Fokus, DACH mittel
aggregiert über 20 plus Quellen
Datenbank-Größe
ca. 275 Mio. Kontakte
groß, EU-stark
sehr groß, hunderte Mio.
3 Mrd. plus (kein eigener Bestand)
Preis / Einstieg (ca., 07/2026)
Basic ~49 $/User/Mo (jährl.)
Pro ~52 $/Mo (jährl.), Credit-teuer
Pro ~83 $/Mo (jährl.)
ab ~15 $/Mo, zahlt nur valide Mails
API / Automatisierung
gute API, Make-Modul
API erst ab höherem Plan
solide API, CRM-Integrationen
API-first, Clay-Integration
Free-Tier
ja (Starter, limitiert)
ja, limitiert
Trial / Lookups limitiert
Credits ab ~15 $/Mo
Sequencer integriert
ja (all-in-one)
nein
nein
nein (reine Daten)

Alle Preise Stand Juli 2026, ca.-Angaben, jährlich abgerechnet wo nicht anders vermerkt. Anbieter ändern ihre Pakete häufig, prüfe die aktuelle Pricing-Seite vor dem Kauf. Die Match-Rate-Prozente sind Ranges aus eigenen Tests mit deutschen B2B-Listen oder als Anbieter-Claim gekennzeichnet, keine Garantie für deine konkrete Liste.

Was in der Tabelle sichtbar wird: Kein Einzeltool dominiert über alle Kriterien. Apollo gewinnt bei Preis und All-in-one, Lusha bei sauberer DACH-Qualität im Kleinen, RocketReach beim Volumen, Bettercontact bei Match-Rate und Kosten pro validem Kontakt. Genau diese Verteilung ist der Grund, warum die Waterfall-Logik in der Praxis so oft gewinnt.

Empfehlung nach Use-Case

Die richtige Wahl hängt an deinem Setup, nicht an einem Gesamt-Testsieger. Hier die Kurzentscheidung, so wie wir sie bei Mandanten treffen.

Use-Case
Empfehlung
Warum
Solo / Bootstrapper, gemischter Markt
Apollo
Datenbank plus Sequencer in einem Tool, im Jahresabo günstig.
Reines DACH, kleine hochwertige Listen
Lusha oder Aggregator
Gute DACH-Qualität. Bei Volumen kippt der Preis Richtung Waterfall.
US / Tech-lastiges Zielsegment
Apollo oder RocketReach
Beide stark bei US-Firmen und Tech-Rollen, DACH nebensächlich.
Mittleres bis hohes Volumen
Bettercontact (Waterfall)
pay-per-valid, stabile Match-Rate über Branchen, saubere API.
Agentur / Multi-Mandant
Clay-Waterfall plus Prospeo
Mehrere Quellen kaskadiert, pro Mandant getrennt, volle Kontrolle.

Ein ehrlicher Hinweis noch: Fang klein an. Nimm für die ersten Wochen das Tool, das am wenigsten Setup kostet (meist Apollo als All-in-one), miss deine echte Match- und Bounce-Rate, und rüste erst dann zum Waterfall auf, wenn Volumen oder DACH-Fokus es rechtfertigen. Wer zu früh das komplexeste Setup baut, verbrennt Zeit ohne Nutzen.

Warum ein Waterfall oft die Einzeltools schlägt

Die Kernidee ist simpel: Jeder Anbieter hat blinde Flecken, aber sie liegen nicht an denselben Stellen. Anbieter A findet den einen Kontakt, Anbieter B den nächsten. Fragst du sie nacheinander ab und nimmst den ersten validen Treffer, addieren sich die Stärken und die blinden Flecken schrumpfen.

In der Praxis heißt das: Du wirfst deine Rohliste in ein Waterfall-Tool wie Bettercontact oder baust die Kaskade selbst in Clay. Das Tool probiert Quelle 1, dann Quelle 2, dann Quelle 3, hört beim ersten validen Treffer auf und verrechnet nur diesen. Das Ergebnis in unseren Setups: höhere Match-Rate über verschiedene Branchen hinweg und oft niedrigere Kosten pro validem Kontakt als bei jedem Einzeltool, weil du keine Leerläufe zahlst.

Die blinden Flecken der Anbieter liegen an unterschiedlichen Stellen. Genau deshalb schlägt die Summe von drei Quellen fast immer die beste einzelne."

Ein sinnvoller Stack für DACH-Volumen sieht oft so aus: Apollo oder LinkedIn liefert die Rohliste, die Waterfall aus zwei bis drei Quellen (etwa Bettercontact plus Prospeo) reichert die Mails an, eine Verifikationsstufe filtert den Rest, und dann geht die saubere Liste in den Sequencer. Genau diese Architektur landet bei fast jedem unserer Mandanten früher oder später als Standard-Setup, weil sie über Monate stabil bleibt statt bei jeder neuen Branche neu zu wackeln.

Wenn du wissen willst, welche Quellen für deine konkreten Zielsegmente am besten treffen, testen wir das an einer echten Stichprobe und bauen dir die Kaskade. Kein Rätselraten, sondern Zahlen aus deiner eigenen Liste.

Häufige Fragen

Kein Einzeltool gewinnt sauber. In unseren Tests mit deutschen Mittelstands-Listen liegt Lusha bei DACH-Kontakten meist vorn, gefolgt von Bettercontact als Aggregator. Apollo ist stark bei US-Firmen, fällt bei kleineren deutschen Betrieben aber deutlich ab. RocketReach schwankt je nach Branche. Die ehrliche Antwort: für DACH gewinnt fast immer ein Waterfall, der mehrere Quellen hintereinander abfragt, nicht ein einzelner Anbieter. Wer nur ein Tool nimmt, sollte für reines DACH-Geschäft eher zu Lusha oder direkt zu einem Aggregator greifen.
Match-Rate ist der Anteil deiner Ziel-Kontakte, für den ein Anbieter überhaupt eine Mail liefert. Ein Anbieter kann 700 Mio. Kontakte in der Datenbank haben und trotzdem nur die Hälfte deiner konkreten Liste treffen, wenn diese Liste aus deutschen SHK-Betrieben besteht. Datenbank-Größe ist eine Marketing-Zahl. Match-Rate auf deiner echten Zielliste ist das, was zählt. Deshalb testen wir jeden Anbieter mit einer echten Stichprobe von 200 bis 500 Kontakten aus dem Zielsegment, bevor wir eine Empfehlung geben.
Unter 3 Prozent ist das Ziel, unter 2 Prozent ist gut. Sobald du über 5 Prozent Hard-Bounces fährst, beschädigst du deine Sender-Reputation und landest häufiger im Spam. Genau hier trennt sich die Spreu vom Weizen: Ein Anbieter mit 65 Prozent Match-Rate aber sauber verifizierten Mails schlägt einen mit 80 Prozent Match-Rate und 8 Prozent Bounce. Deshalb schicken wir jede Liste vor dem Versand noch durch eine separate Verifikation, egal von welchem Anbieter die Daten kommen.
Für viele Solo-Setups ja, weil Apollo Datenbank, Suche und Sequencer in einem Tool bündelt und im Jahresabo günstig ist. Wenn dein Zielmarkt zu einem guten Teil international oder Tech-lastig ist, bekommst du viel für dein Geld. Sobald dein Fokus aber auf klassischem deutschem Mittelstand liegt, holst du mit Apollo allein zu wenig valide Mails raus. Dann nutzt du Apollo eher als eine Quelle in einem Waterfall statt als alleinige Datenquelle.
Lusha rechnet stark über Credits ab, und ein Kontakt kann mehrere Credits kosten, wenn du Mail und Direktdurchwahl willst. Die Datenqualität für DACH ist gut, aber der Preis pro validem Kontakt liegt spürbar über dem, was du bei einem pay-per-valid-Aggregator zahlst. Für kleine, hochwertige Listen wo jeder Kontakt zählt, ist das vertretbar. Für Volumen-Outbound mit tausenden Kontakten pro Monat wird Lusha schnell zum teuersten Weg zur Mailadresse.
Ein klassischer Anbieter wie Apollo oder Lusha hat einen eigenen Datenbestand und liefert daraus. Ein Aggregator wie Bettercontact oder eine Waterfall in Clay hat keinen eigenen Bestand, sondern fragt mehrere Anbieter nacheinander ab und nimmt den ersten validen Treffer. Der Effekt: höhere Match-Rate, weil sich die Quellen ergänzen, und oft niedrigere Kosten, weil du nur für gefundene, valide Kontakte zahlst. Der Nachteil: du brauchst ein Tool das die Kaskade orchestriert.
Im Kleinen ja, im Ernst nein. Du kannst manuell zwei Tools abfragen und Ergebnisse zusammenführen, aber ab ein paar hundert Kontakten pro Woche kostet dich das mehr Zeit als es spart. Der saubere Weg ist ein Waterfall-Tool wie Bettercontact oder eine Clay-Kaskade, das die Anbieter automatisch in Reihenfolge durchprobiert, Duplikate entfernt und nur valide Treffer verrechnet. Das ist genau der Setup-Schritt, den wir bei fast jedem Mandanten früher oder später einführen.
Es kommt auf das Setup an. Für Solo-Founder und kleine Teams mit gemischtem Markt: Apollo als All-in-one. Für reines DACH mit kleinen, hochwertigen Listen: Lusha oder direkt ein Aggregator. Für alles ab mittlerem Volumen und für Agenturen mit mehreren Mandanten: ein Waterfall über Bettercontact oder Clay, oft mit Prospeo als zusätzlicher Quelle für Firmen-Domains. In den meisten unserer Production-Setups landet am Ende ein Waterfall, weil er die stabilste Match-Rate über verschiedene Branchen hinweg liefert.
Tom Schiller
Über den Autor

Tom Schiller

Founder, Grundwerk Digital

Tom hat über 40 Outbound-Setups aufgebaut und dabei so ziemlich jeden gängigen Datenanbieter durch echte DACH-Listen gejagt. Davor 9 Jahre Sales und Operations bei zwei SaaS-Companies. Was hier steht, kommt aus echten Match-Rate-Tests, nicht aus Anbieter-Decks. Schreibt über das, was in der Praxis valide Mails liefert.

Mit Tom sprechen →

30 Min mit jemandem, der jeden Anbieter durch echte DACH-Listen jagt

Wir schauen deine Zielsegmente an, testen die passenden Quellen an einer echten Stichprobe und bauen dir den Waterfall der für deine Listen die validen Mails liefert. Kein Sales-Pitch, kein Folge-Call-Loop.

Erstgespräch buchen →
Unverbindlich · 30 Min · Direkt mit Tom
Kundenstimmen

Was unsere Kunden sagen

20-30 Termine pro Monat. Echte Pipelines, echte Stimmen.

  • 20Opportunities in 13 Tagen

    "Das Team von Grundwerk Digital hat das komplette Onboarding innerhalb von 5 Tagen abgeschlossen. Nach 13 Tagen hatten wir bereits 20 neue Opportunities in unserer Pipeline."

    Lasse Petry
    Lasse Petry
    Co-Founder, Peer Studios
  • 240kARR closed in 74 Tagen

    "28 Termine, davon mehr als 240k Dealsize closed, in nur 74 Tagen. Das Team von Grundwerk lebt AI und pusht unsere Sales-Prozesse mit minimalem internem Aufwand."

    Tim Kuesters
    Tim Kuesters
    Geschäftsführer, Birdsview
  • 172Leads in 3 Monaten

    "Mit Grundwerk konnten wir 172 Leads in 3 Monaten generieren und davon 14 Aufträge bzw. Neukunden gewinnen."

    Stephan Meinecke
    Stephan Meinecke
    Geschäftsführer, greenlovers
  • 2,7xROI in 3 Monaten

    "Mit Grundwerk Digital konnten wir innerhalb von 3 Monaten den ersten Abschluss mit einem ROI von 2,7 für uns gewinnen."

    Philipp Köhnlein
    Philipp Köhnlein
    Geschäftsführer, cervis
  • 20Opportunities in 13 Tagen

    "Das Team von Grundwerk Digital hat das komplette Onboarding innerhalb von 5 Tagen abgeschlossen. Nach 13 Tagen hatten wir bereits 20 neue Opportunities in unserer Pipeline."

    Lasse Petry
    Lasse Petry
    Co-Founder, Peer Studios
  • 240kARR closed in 74 Tagen

    "28 Termine, davon mehr als 240k Dealsize closed, in nur 74 Tagen. Das Team von Grundwerk lebt AI und pusht unsere Sales-Prozesse mit minimalem internem Aufwand."

    Tim Kuesters
    Tim Kuesters
    Geschäftsführer, Birdsview
  • 172Leads in 3 Monaten

    "Mit Grundwerk konnten wir 172 Leads in 3 Monaten generieren und davon 14 Aufträge bzw. Neukunden gewinnen."

    Stephan Meinecke
    Stephan Meinecke
    Geschäftsführer, greenlovers
  • 2,7xROI in 3 Monaten

    "Mit Grundwerk Digital konnten wir innerhalb von 3 Monaten den ersten Abschluss mit einem ROI von 2,7 für uns gewinnen."

    Philipp Köhnlein
    Philipp Köhnlein
    Geschäftsführer, cervis
  • 12Events betreut

    "Mit Grundwerk Digital konnten wir neue Business Opportunities in kürzester Zeit abschließen und werden individuell und professionell betreut. 12 Events, 397 generierte Leads."

    Ingo Boldt
    Ingo Boldt
    Geschäftsführer, Smart Bridges
  • "Die Zusammenarbeit mit GWD war geprägt von viel Beratung und Unterstützung unseren Email-Outreach zu professionalisieren und zum Erfolg zu bringen."

    Nico Stöckel
    Nico Stöckel
    Our Greenery
  • "Die Beratung ist auf den Punkt, das Know-how wirklich hilfreich und immer wieder kommen Impulse, auf die wir alleine wahrscheinlich nicht gekommen wären."

    Marc Meyer
    Marc Meyer
    Geschäftsführer, echte Media
  • "Top engagiertes und professionelles Team. Grundwerk reagiert flexibel und schnell auf neue Situationen."

    Tassilo
    Tassilo
    Geschäftsführer, XDi
  • 12Events betreut

    "Mit Grundwerk Digital konnten wir neue Business Opportunities in kürzester Zeit abschließen und werden individuell und professionell betreut. 12 Events, 397 generierte Leads."

    Ingo Boldt
    Ingo Boldt
    Geschäftsführer, Smart Bridges
  • "Die Zusammenarbeit mit GWD war geprägt von viel Beratung und Unterstützung unseren Email-Outreach zu professionalisieren und zum Erfolg zu bringen."

    Nico Stöckel
    Nico Stöckel
    Our Greenery
  • "Die Beratung ist auf den Punkt, das Know-how wirklich hilfreich und immer wieder kommen Impulse, auf die wir alleine wahrscheinlich nicht gekommen wären."

    Marc Meyer
    Marc Meyer
    Geschäftsführer, echte Media
  • "Top engagiertes und professionelles Team. Grundwerk reagiert flexibel und schnell auf neue Situationen."

    Tassilo
    Tassilo
    Geschäftsführer, XDi
  • "Das Grundwerk Digital Scraping Team hat für CCV überaus akkurate Leads aus mehreren Deutschen Bundesländern gezogen."

    Michael Fischer
    Michael Fischer
    Sales Lead SME Payment Solutions, CCV
  • "Grundwerk Digital hat mit uns erfolgreiche LinkedIn und Email-Kampagnen durchgeführt und bei der Implementierung von top-aktuellen Outreach-Prozessen höchst professionell beraten."

    Alexander Kohler
    Alexander Kohler
    pplwise
  • "Wir haben wesentlich mehr Leads generiert und vor allem sind unsere Leads sehr viel hochwertiger als das die Jahre davor war."

    Andreas Glemser
    Andreas Glemser
    Geschäftsführer, COCOMIN AG
  • "Sehr gutes Konzept und ein wirklich professioneller Ansatz im Bereich Outreach und Partnerschaften."

    Jackomo Kallen
    Jackomo Kallen
    Geschäftsführer, Digital Now
  • "Das Grundwerk Digital Scraping Team hat für CCV überaus akkurate Leads aus mehreren Deutschen Bundesländern gezogen."

    Michael Fischer
    Michael Fischer
    Sales Lead SME Payment Solutions, CCV
  • "Grundwerk Digital hat mit uns erfolgreiche LinkedIn und Email-Kampagnen durchgeführt und bei der Implementierung von top-aktuellen Outreach-Prozessen höchst professionell beraten."

    Alexander Kohler
    Alexander Kohler
    pplwise
  • "Wir haben wesentlich mehr Leads generiert und vor allem sind unsere Leads sehr viel hochwertiger als das die Jahre davor war."

    Andreas Glemser
    Andreas Glemser
    Geschäftsführer, COCOMIN AG
  • "Sehr gutes Konzept und ein wirklich professioneller Ansatz im Bereich Outreach und Partnerschaften."

    Jackomo Kallen
    Jackomo Kallen
    Geschäftsführer, Digital Now
Grundwerk Digital

Bist du bereit, deine Vertriebsprozesse zu automatisieren?

In 4 Wochen vom manuellen Wahnsinn zur Automationsmaschine.

Kaltakquise aufbauen
Performance steigern
Termine buchen
Anthony Katzur
Warum Grundwerk?

Wir bauen den ganzen Outbound-Stack inhouse, mit echten KPIs aus 50+ B2B-Mandaten. Kein Sales-Bla, sondern Pipeline die liefert. Du bekommst dein erstes 1.000-Kontakt-Sample kostenlos — wenn dir der Output gefällt, reden wir über den Rest.

Anthony Katzur, Head of Sales · Grundwerk Digital
Macht ihr aktuell schon Outreach?