Instantly
InstantlyInstantlyCold-Email Sending-Platform
TOOL-REVIEW · INSTANTLY

Instantly: Cold Email
im Autopilot.

Die Deliverability-Plattform für Cold-Email-Skalierung. Unbegrenzte Sender-Inboxes, Auto-Warmup, 450 Mio Lead-DB. Gebaut für Agenturen und Teams mit 10.000 Mails plus pro Monat.

Enthält Affiliate-Link. Bewertung basiert auf 18 Monaten Eigennutzung im Tagesgeschäft.

ÜBERBLICK

Was ist Instantly?

Instantly ist eine Cold-Email-Sending-Plattform mit unbegrenzten Sender-Accounts, integriertem Warmup und einer 450-Millionen-Lead-Datenbank. Kernprodukt: du versendest deine Cold-Email-Sequenzen über hunderte rotierende Sender-Inboxes, während Instantly im Hintergrund die Sender-Reputation warmhält.

Anders als Apollo (Single-Source Sales-Intelligence) oder Clay (Waterfall-Enrichment) löst Instantly genau ein Problem: wie bekomme ich hunderte Cold-Emails pro Tag in den Inbox-Ordner, nicht in Spam. Das ist ein infrastrukturelles Problem, kein Recherche-Problem. Entsprechend ist Instantly optimiert: jede Feature-Entscheidung, jeder Pricing-Plan, jede Integration zielt darauf ab, dass mehr Emails ankommen und weniger verbrennen.

Der zweite Baustein ist die Lead-Database mit 450 Millionen B2B-Kontakten, die Instantly 2024 aggressiv ausgebaut hat. Bei DACH-Kontakten ist die Datenqualität durchwachsen, der Sweetspot liegt klar im US-Mid-Market. Für deutsche Outbound-Projekte bleibt die Empfehlung: Lead-Listen über Clay oder Apollo bauen, Versand über Instantly laufen lassen.

DELIVERABILITY

Warum Instantly und nicht SMTP-Direkt

Der Haupt-Verkaufsgrund für Instantly: automatische Sender-Rotation plus dauerhaftes Warmup. Während du schläfst, versenden sich deine Sender-Accounts gegenseitig unauffällige Emails (Fragen, kurze Threads, Danksagungen). Das hält die Sender-Reputation auf 90 Prozent plus und signalisiert Gmail, Outlook und O365: diese Inbox ist aktiv, menschlich, nicht suspekt.

Die Alternative sind statische Sender-Accounts ohne Warmup. Nach drei bis vier Wochen hoher Cold-Email-Volumina sitzt du in jeder größeren Provider-Blacklist (Spamhaus, SORBS, Microsoft SNDS), Open-Rates kollabieren von 45 auf 8 Prozent, und die Domain ist verbrannt. Recovery dauert Monate und ist oft unmöglich.

Instantly verteilt das Risiko: statt 1 Sender-Domain mit 200 Mails pro Tag läuft dein Versand über 20 Domains mit je 10 bis 15 Mails pro Tag. Jede einzelne Sender-Reputation bleibt unter dem Radar, das aggregierte Volumen ist dasselbe. Instantly war zuerst am Markt und hat heute das größere Sender-Netzwerk, das für Warmup-Interaktionen benutzt werden kann.

Wichtig: Instantly rettet kein kaputtes Setup. Wenn DNS-Records (SPF, DKIM, DMARC) nicht sauber gesetzt sind, nutzt auch das beste Warmup nichts. Instantly hat eine integrierte DNS-Checker-Funktion, aber die ersetzt keine korrekte Mailserver-Konfiguration.

FEATURES

Wofür Instantly wirklich gut ist

Sender-Rotation und Warmup sind das Core-Produkt, aber vier weitere Features machen die Plattform vollständig:

Unibox ist die zentrale Reply-Handling-Oberfläche. Antworten aus 20 oder 200 Sender-Inboxes laufen in eine einzige Inbox zusammen, vorsortiert nach Lead-Status (Reply, Out-of-Office, Bounce, Interessiert). Spart pro SDR eine Stunde pro Tag, weil niemand manuell 20 Mailboxen durchklicken muss.

AI-Copilot generiert Subject-Lines, Email-Bodies und Follow-up-Sequenzen auf Basis deines Lead-Datensatzes. Qualität ist durchwachsen: OK für Bulk-Templates, nicht OK für hochpersonalisierte DACH-Copy. Unsere Empfehlung: Copilot für Follow-up-Grundstrukturen, finale Texte manuell.

Sequenzen unterstützen bis zu 10 Follow-up-Steps mit conditionaler Logik (Open-basiert, Reply-basiert, Zeit-basiert). Standard ist ein 5- bis 7-Step-Flow über 18 bis 28 Tage. Instantly hat keine Multichannel-Logik (kein LinkedIn-Step, kein Anruf-Reminder). Wer Multichannel braucht, nimmt Lemlist oder HeyReach parallel.

Lead-Database mit 450 Millionen Profilen ist seit Mitte 2024 Teil der Plattform. Filter nach Titel, Branche, Unternehmensgröße, Tech-Stack. DACH-Coverage: durchwachsen unter 50 Mitarbeitern, passabel im Mid-Market. Als Single-Source nicht ausreichend, als Zweitquelle in einem Waterfall OK.

Analytics geht über Open und Reply-Rate hinaus. Revenue-Tracking, Opportunity-Mapping, Conversion-Funnel bis zur gebuchten Demo. Setup braucht 30 Minuten plus HubSpot-Sync, dann laufen saubere Kohorten-Vergleiche zwischen Kampagnen.

PRAXIS

Wie wir Instantly bei Grundwerk einsetzen

Instantly ist bei uns der Default-Send-Layer für jeden Cold-Email-Retainer. Typischer Setup pro Kunde: 20 bis 30 Mailboxes (Google Workspace plus Outlook 365 gemischt), alle über eine Instantly-Workspace rotiert. Warmup läuft die ersten 14 Tage silent, danach startet Live-Volumen mit 20 bis 40 Mails pro Tag pro Inbox.

Parallel laufen Lead-Listen aus Clay-Waterfall-Pipelines in die Sequenz. Wir nutzen Instantly-Lead-DB nicht als Primärquelle, weil unsere DACH-Coverage über Clay plus Findymail plus BetterContact deutlich besser ist. Instantly ist bei uns reine Sending-Infrastruktur, nicht Datenquelle.

Reply-Handling läuft komplett durch die Unibox. Wir haben einen Custom-n8n-Workflow gebaut der positive Replies (Lead hat Interesse) automatisch als Calendly-Link quittiert und im CRM als Opportunity loggt. Das reduziert Response-Time von 4 Stunden auf unter 10 Minuten, was in Cold-Email-Kontexten der Unterschied zwischen gebuchter Demo und kalter Spur ist.

Für Kunden mit weniger als 500 Mails pro Monat empfehlen wir Instantly explizit nicht. Das Tool ist für Volumen gebaut. Unter 500 Mails ist der Fix-Cost zu hoch, und Lemlist ist fairer zugeschnitten.

VS LEMLIST

Instantly vs Lemlist

Zwei sehr unterschiedliche Outbound-Plattformen, oft falsch verglichen. Instantly ist Volumen-Cold-Email mit unbegrenzten Sender-Inboxes. Lemlist ist Multichannel-Outreach mit hoher Personalisierungs-Tiefe und LinkedIn-Integration.

Pricing: Instantly ab 47 Dollar pro Monat (Growth, 5.000 Mails). Lemlist ab 79 Dollar pro User pro Monat (Email Pro). Bei Lemlist zahlt man pro User, was bei kleinen Teams mit mehreren Sendern teurer wird.

Volumen vs Personalisierung: Instantly skaliert Versand. Lemlist skaliert Personalisierung. Für 10.000 plus Mails pro Monat ist Instantly günstiger und operativ stabiler. Für hochpersonalisierte Sequenzen mit dynamischen Bildern und LinkedIn-Touchpoints ist Lemlist klar besser.

Multichannel: Lemlist hat LinkedIn-Automation eingebaut, Instantly nicht. Wer Email plus LinkedIn aus einem Tool will, nimmt Lemlist Multichannel Expert.

Empfehlung: Instantly für Volume-Cold-Email-Setups (Agenturen, hohe Mailing-Volumen). Lemlist für Founder-Sales und hochpersonalisierte Sequenzen an C-Level-Kontakte. Detaillierter Vergleich in unserem [Instantly vs Lemlist Guide](/tools/vergleich/instantly-vs-lemlist).

SETUP

Instantly in 3 Tagen produktiv (realistisch)

Nicht in 30 Minuten. Wer Cold-Email richtig aufsetzen will, braucht die ersten 14 Tage für Warmup, danach beginnt Live-Volumen. Hier der realistische Fahrplan.

Tag 1 (2 Stunden): Domain und DNS. Neue Sender-Domain registrieren (NICHT deine Main-Domain, das schützt deine Primary-Reputation). Empfohlen: yourbusiness.email, yourbusiness.co, yourbusiness.net als Alt-Domains. SPF, DKIM und DMARC in DNS setzen. Instantly hat einen integrierten DNS-Checker der pro Inbox sofort anzeigt ob alle drei Records gültig sind.

Tag 2 (2 Stunden): Mailboxes anlegen. Pro Domain 2 bis 4 Mailboxes (z.B. firstname@domain, firstname.lastname@domain, initial.lastname@domain). Mailboxes über Instantly mit dem Workspace verknüpfen, optional Google-Workspace-App-Passwords setzen. Daily-Send-Limit initial auf 5 Mails pro Tag pro Inbox.

Tag 3 bis Tag 14 (Warmup-Phase): Auto-Warmup aktivieren. Instantly erhöht automatisch das tagliche Volumen der Warmup-Emails von 2 auf 40 pro Tag. In dieser Zeit NICHT live senden. Wer während Warmup Kaltakquise-Mails verschickt, brennt die Reputation durch.

Tag 15 plus: Erste Kampagne. Sequenz anlegen (5 bis 7 Schritte, 18 bis 28 Tage Laufzeit), Leadliste aus Clay oder Apollo importieren, Versand-Limit pro Inbox auf 15 bis 20 Mails pro Tag. Nach einer Woche Daten sichten, dann langsam auf 30 bis 40 Mails pro Tag pro Inbox skalieren.

Nicht-verhandelbare Regeln: keine Versand-Volumina über 40 pro Inbox pro Tag ohne drei Monate Warmup-History. Keine Bulk-Versendungen am selben Wochentag zu denselben Uhrzeiten. Unsubscribe-Link in jeder Mail (DSGVO-Pflicht bei B2B in Deutschland).

DSGVO + DACH

Instantly DSGVO-konform nutzen

Instantly ist US-basiert und speichert Daten auf US-Servern. Für DACH-Outbound ist das kein Showstopper, aber braucht drei Pflicht-Schritte.

1. Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) anfordern. Instantly hat ein Standard-AVV auf Basis der EU-Standardvertragsklauseln. Anfrage über support@instantly.ai, Antwort in 1 bis 3 Werktagen. Vertrag unterzeichnen, beide Seiten archivieren.

2. Subprocessor-Liste dokumentieren. Instantly arbeitet mit Unterauftragsverarbeitern (AWS für Infrastruktur, OpenAI für AI-Copilot, einige Datenlieferanten für die Lead-DB). Die Liste ist auf der Instantly-Website einsehbar. Bei einem DSGVO-Audit musst du zeigen können, welche Subprocessors deine Kunden-Daten berühren.

3. Cold-Email bei B2B in Deutschland. Das rechtliche Gerüst heisst berechtigtes Interesse nach Paragraf 7 UWG. Voraussetzung: der Empfänger ist geschäftlich erreichbar, das beworbene Produkt ist für die Rolle des Empfängers offensichtlich relevant, und jede Mail hat eine klar erkennbare Abmelde-Option. Grundwerk-Setup: Absender mit vollem Impressum in jeder Signatur, Unsubscribe-Link am Fuss, kein Massen-Versand über 100 Mails pro Stunde pro Domain.

In der Schweiz gilt das Bundesgesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG-CH), das im Kern ähnlich restriktiv ist wie in Deutschland. In Österreich regelt Paragraf 107 TKG das Thema, mit vergleichbaren Anforderungen. Drei Länder, drei Gesetze, ein Prinzip: B2B-Outreach mit klarem Bezug zur Empfänger-Rolle plus Opt-out ist OK, alles andere ist Risiko.

Branchenverbote: Cold-Email an Ärzte, Anwälte und Notare ist in Deutschland durch berufsrechtliche Werbeverbote zusätzlich eingeschränkt. In diesen Branchen NICHT kalt anschreiben, sondern über Warm-Intro, Event-Kontakt, oder etablierte Referral-Netzwerke arbeiten.

LEAD-DATABASE

Die 450-Millionen-Datenbank im Realitätscheck

Instantly hat 2024 die eigene Lead-Database massiv ausgebaut. Laut Marketing 450 Millionen B2B-Profile, Filter nach Titel, Branche, Größe, Tech-Stack, Intent-Signale. Die reale Qualität in DACH ist differenziert zu bewerten.

Wo die Lead-DB funktioniert: US-Mid-Market (50 bis 1.000 Mitarbeiter) ist gut abgedeckt, Match-Rates bei 70 bis 80 Prozent. UK ebenfalls solide. Für SaaS, FinTech und E-Commerce-Branchen liefert Instantly aktuelle Stellen-Positionen und valide Emails. Tech-Stack-Signale (welche Tools eine Firma nutzt) sind OK, nicht so tief wie bei BuiltWith oder Wappalyzer aber für Outbound-Targeting ausreichend.

Wo die Lead-DB schwächelt: DACH-Mid-Market (Deutschland, Österreich, Schweiz) hat Match-Rates zwischen 45 und 60 Prozent, unter 20 Mitarbeitern fällt das auf unter 30 Prozent. Lokale Agenturen, Handwerk, Einzelhändler sind schlicht nicht drin. Familien-geführte Mittelständler sind oft veraltet (alte Stellenbezeichnungen, Ex-Mitarbeiter, falsche Emails).

Vergleich mit Alternativen: Apollo hat ähnliche DACH-Lücken aber bessere Filter-UI und tiefere Signal-Anreicherung. Clay-Waterfall (mit Findymail plus Prospeo plus BetterContact) übertrifft sowohl Instantly als auch Apollo deutlich in DACH-Coverage, kostet aber in der Summe 3- bis 5-mal mehr pro validierter Email.

Unsere Empfehlung: Instantly-Lead-DB für US- und UK-Outreach, Clay-Waterfall für DACH-Outreach. Mischen ist OK, aber nicht blind die Instantly-DB in deutsche Cold-Email-Kampagnen schütten, weil das dort eine hohe Bounce-Rate provoziert und damit die Sender-Reputation untergräbt.

Pricing-Hinweis: Lead-DB-Credits laufen über ein separates Credit-System, nicht über den Sending-Plan. Growth-Plan hat 1.500 bis 2.000 Credits pro Monat, das reicht für 1.500 Lookups (jeder Credit ist ein Email-Lookup). Für Production-Scale brauchst du den Supersonic- oder Hyper-Credits-Plan.

ANTI-PATTERNS

Sechs Fehler die wir bei Instantly-Onboardings sehen

Fehler 1: Kein Warmup vor Live-Versand. SDR-Teams aktivieren Instantly am Montag, importieren die Lead-Liste am Dienstag, senden 50 Mails pro Inbox am Mittwoch. Ergebnis: 30 Prozent Bounce-Rate, Domain in Spamhaus-Blacklist nach 10 Tagen. Zwingend 14 Tage Warmup vor erstem Live-Versand.

Fehler 2: Haupt-Domain statt Alt-Domain. Wer mit yourbusiness.com cold-mailt statt yourbusiness.email oder yourbusiness.co, setzt die gesamte Firmen-Kommunikation aufs Spiel. Kunden-Support, Onboarding-Mails, Rechnungen, alle landen irgendwann im Spam, weil die Domain auf Blacklists gelandet ist. Alt-Domain-Setup ist nicht optional.

Fehler 3: Keine DNS-Records. SPF, DKIM und DMARC zu setzen ist 20 Minuten DNS-Arbeit, aber es entscheidet über Inbox oder Spam. Instantly checkt die drei Records automatisch, viele Teams ignorieren die Warnung trotzdem. Kein DNS, kein Versand.

Fehler 4: Volumen-Eskalation zu schnell. Von 10 Mails pro Inbox pro Tag direkt auf 50 zu springen, brennt Reputation. Die Eskalation soll über 4 Wochen laufen: Woche 1 bei 10 Mails, Woche 2 bei 20, Woche 3 bei 30, ab Woche 4 bei 40. Langsam ist nachhaltig.

Fehler 5: Copy-Paste-Templates. Dieselbe Email-Sequenz für 500 Leads ist 2018er Spray-and-Pray. Heutige Spam-Filter korrelieren Content-Hashes über Inboxes hinweg. Pflicht: Spin-Syntax für Opener und CTAs, plus Lead-Variable für Personalisierung (First-Name, Company, Role). Instantly hat Spin-Syntax und Liquid-Variablen eingebaut, aber viele nutzen es nicht.

Fehler 6: Kein Reply-Handling. 5 Prozent der Cold-Email-Replies sind warme Leads, die sofort eine Antwort innerhalb weniger Stunden erwarten. Ohne Unibox plus Alerts antwortet niemand, und die warmen Leads kühlen ab. Unibox-Slack-Alert Setup ist Tag-1-Arbeit, nicht Nice-to-Have.

Verdict

Verdict aus 18 Monaten Production

Instantly ist das beste Cold-Email-Sending-Tool wenn du über 10.000 Mails pro Monat verschickst. Unbegrenzte Sender-Inboxes plus Auto-Warmup plus Unibox machen Hochvolumen-Outreach möglich, ohne dass Sender-Reputation verbrennt. Für kleine Volumen bis 2.000 Mails ist Lemlist Email Pro oft passender. Die eigene Lead-Datenbank ist in DACH nur teilweise brauchbar, für US und UK dagegen gut.

Pros
  • Unbegrenzte Sender-Inboxes plus Auto-Warmup
  • Beste UI in der Cold-Email-Kategorie 2026
  • Unibox mit Multi-Inbox-Reply-Handling
  • 450 Mio Lead-DB im Workspace integriert
  • AI-Copilot für Follow-up-Grundstrukturen
  • Solide Analytics mit Revenue-Tracking
Cons
  • Pricing ab 47 Dollar im Mid-Tier
  • DACH-Coverage der Lead-DB durchwachsen
  • AI-Copilot schwach für deutsche Copy
  • Keine Multichannel-Logik (kein LinkedIn-Step)
  • US-Server, DSGVO-Erklärungsnot bei Audit
  • API weniger robust als spezialisierte Konkurrenz
Use-Cases

Vier Setups die wir am häufigsten sehen

Wann Instantly das richtige Tool ist und wann nicht.

Agentur-Setup mit 5 bis 20 Kunden-Workspaces

Agenturen verwalten mehrere Kunden parallel über einen Instantly-Account. Sub-Workspaces pro Kunde, zentrale Abrechnung, pro Kunde 20-30 rotierende Mailboxes. Skalieren von 5.000 bis 200.000 Mails pro Monat.

In-House SDR-Team mit Hoch-Volumen-Outbound

5 bis 15 SDRs teilen einen Sender-Pool von 60 bis 200 Mailboxes. Unibox sortiert Replies pro SDR, Analytics trackt Conversion bis zur gebuchten Demo. Typischer Output: 50.000 bis 150.000 Mails pro Monat.

Gründer-Solo mit US-Fokus

Für 1-Person-Setups unter 500 Mails pro Monat bleibt Instantly Overkill. Ausnahme: Gründer mit US-Zielmarkt, die die 450 Mio Lead-DB als Single-Source nutzen wollen. Dann Free-Tier-Credits plus Growth-Plan, Setup in 2 Tagen.

Outbound-Skalierung nach Product-Market-Fit

Startup hat Product-Market-Fit und will von 20 auf 200 Demos pro Monat. Instantly übernimmt die Sending-Infrastruktur während das Team sich auf ICP-Definition und Copy fokussiert. Clay liefert Leadlisten, Instantly verschickt, Unibox routet Replies.

Pricing

Pricing 2026

Instantly-Plans, USD-basiert. Growth zum Einstieg, Hypergrowth für die meisten produktiven Teams, Light Speed für Agentur-Skalierung.

Growth
47$/ Monat
  • Feature 1
Plan wählen
Empfohlen
Hypergrowth
97$/ Monat
  • Feature 1
Plan wählen
Light Speed
358$/ Monat
  • Feature 1
Plan wählen
Enterprise
CustomPreis auf Anfrage
  • Feature 1
Anfrage stellen
FAQ

Häufig gestellte Fragen

Was Teams vor dem Instantly-Setup wissen wollen.

Nein, beide Tools lösen dasselbe Problem. Wenn Lemlist läuft und Volumen unter 50.000 Mails pro Monat ist, gibt es keinen Grund zu wechseln. Bei höherem Volumen, mehreren Sub-Accounts (Agenturen), oder wenn die UI für nicht-technische Teams zählt, lohnt sich Instantly. Pilot-Test mit einem Sub-Account machen, 6 bis 8 Wochen Production vergleichen.

Faustregel: pro 200 bis 400 geplante Mails pro Tag eine Sender-Inbox. Wer 2.000 Mails pro Tag verschickt, braucht mindestens 10 Inboxes, besser 15 bis 20 für Puffer bei Warmup-Ausfällen oder Blacklists. Ein Setup mit 5 Inboxes über die 40-Mails-Pro-Tag-Grenze zu pushen ist ein Weg in die Spam-Falle.

Instantly bietet Anmeldung ohne Kreditkarte, aber kein echtes zeitliches Free-Trial. Der Growth-Plan ab 47 Dollar ist der realistische Einstieg. Für einen 14-tage-Test: Growth-Plan abschliessen, nach 14 Tagen Warmup plus 14 Tagen Live-Versand die Kündigungsfrist beachten, dann Entscheidung treffen.

Unterschiedliche Kategorien. Apollo ist Sales-Intelligence (Daten-Finding) mit eingebauten Sequenzen die OK aber nicht best-in-class sind. Instantly ist Deliverability-Infrastruktur mit eigener Lead-DB. Wer nur ein Tool will, nimmt Apollo für niedriges Volumen oder Instantly für hohes Volumen. Professionelle Setups nutzen oft beide: Apollo für Lead-Discovery, Instantly für Versand.

Realistisch: 4 bis 8 Wochen nach Live-Start. Das heisst 14 Tage Warmup plus 2 bis 5 Wochen bis zu den ersten warmen Replies und Demo-Bookings. Wer schneller will, braucht parallel LinkedIn-Outreach (HeyReach) oder warme Intro-Netzwerke, weil Cold-Email-only fast immer 4 Wochen plus braucht.

Nicht optimal. Instantly ist Outbound-pur. Für Inbound-Nurturing plus Outbound-Akquise nimm HubSpot oder Salesforce als Master-System, Instantly als reiner Outbound-Send-Layer, Sync-Workflow über n8n oder Zapier. Vermischung Inbound-Outbound in einer Plattform bricht meist die Analytics-Logik.

Fazit

Instantly ist das beste Cold-Email-Sending-Tool für Teams über 10.000 Mails pro Monat. UX ist poliert, Unibox spart pro SDR eine Stunde pro Tag, Auto-Warmup hält die Sender-Reputation stabil. Unter 2.000 Mails pro Monat ist Lemlist Email Pro oft passender. Die eigene Lead-DB ist in DACH nur halbgar. Empfehlung: Lead-Listen über Clay-Waterfall bauen, Versand über Instantly laufen lassen, Reply-Handling über Unibox plus Slack-Alerts.

Kundenstimmen

Was unsere Kunden sagen

20-30 Termine pro Monat. Echte Pipelines, echte Stimmen.

  • 20Opportunities in 13 Tagen

    "Das Team von Grundwerk Digital hat das komplette Onboarding innerhalb von 5 Tagen abgeschlossen. Nach 13 Tagen hatten wir bereits 20 neue Opportunities in unserer Pipeline."

    Lasse Petry
    Lasse Petry
    Co-Founder, Peer Studios
  • 240kARR closed in 74 Tagen

    "28 Termine, davon mehr als 240k Dealsize closed, in nur 74 Tagen. Das Team von Grundwerk lebt AI und pusht unsere Sales-Prozesse mit minimalem internem Aufwand."

    Tim Kuesters
    Tim Kuesters
    Geschäftsführer, Birdsview
  • 172Leads in 3 Monaten

    "Mit Grundwerk konnten wir 172 Leads in 3 Monaten generieren und davon 14 Aufträge bzw. Neukunden gewinnen."

    Stephan Meinecke
    Stephan Meinecke
    Geschäftsführer, greenlovers
  • 2,7xROI in 3 Monaten

    "Mit Grundwerk Digital konnten wir innerhalb von 3 Monaten den ersten Abschluss mit einem ROI von 2,7 für uns gewinnen."

    Philipp Köhnlein
    Philipp Köhnlein
    Geschäftsführer, cervis
  • 20Opportunities in 13 Tagen

    "Das Team von Grundwerk Digital hat das komplette Onboarding innerhalb von 5 Tagen abgeschlossen. Nach 13 Tagen hatten wir bereits 20 neue Opportunities in unserer Pipeline."

    Lasse Petry
    Lasse Petry
    Co-Founder, Peer Studios
  • 240kARR closed in 74 Tagen

    "28 Termine, davon mehr als 240k Dealsize closed, in nur 74 Tagen. Das Team von Grundwerk lebt AI und pusht unsere Sales-Prozesse mit minimalem internem Aufwand."

    Tim Kuesters
    Tim Kuesters
    Geschäftsführer, Birdsview
  • 172Leads in 3 Monaten

    "Mit Grundwerk konnten wir 172 Leads in 3 Monaten generieren und davon 14 Aufträge bzw. Neukunden gewinnen."

    Stephan Meinecke
    Stephan Meinecke
    Geschäftsführer, greenlovers
  • 2,7xROI in 3 Monaten

    "Mit Grundwerk Digital konnten wir innerhalb von 3 Monaten den ersten Abschluss mit einem ROI von 2,7 für uns gewinnen."

    Philipp Köhnlein
    Philipp Köhnlein
    Geschäftsführer, cervis
  • 12Events betreut

    "Mit Grundwerk Digital konnten wir neue Business Opportunities in kürzester Zeit abschließen und werden individuell und professionell betreut. 12 Events, 397 generierte Leads."

    Ingo Boldt
    Ingo Boldt
    Geschäftsführer, Smart Bridges
  • "Die Zusammenarbeit mit GWD war geprägt von viel Beratung und Unterstützung unseren Email-Outreach zu professionalisieren und zum Erfolg zu bringen."

    Nico Stöckel
    Nico Stöckel
    Our Greenery
  • "Die Beratung ist auf den Punkt, das Know-how wirklich hilfreich und immer wieder kommen Impulse, auf die wir alleine wahrscheinlich nicht gekommen wären."

    Marc Meyer
    Marc Meyer
    Geschäftsführer, echte Media
  • "Top engagiertes und professionelles Team. Grundwerk reagiert flexibel und schnell auf neue Situationen."

    Tassilo
    Tassilo
    Geschäftsführer, XDi
  • 12Events betreut

    "Mit Grundwerk Digital konnten wir neue Business Opportunities in kürzester Zeit abschließen und werden individuell und professionell betreut. 12 Events, 397 generierte Leads."

    Ingo Boldt
    Ingo Boldt
    Geschäftsführer, Smart Bridges
  • "Die Zusammenarbeit mit GWD war geprägt von viel Beratung und Unterstützung unseren Email-Outreach zu professionalisieren und zum Erfolg zu bringen."

    Nico Stöckel
    Nico Stöckel
    Our Greenery
  • "Die Beratung ist auf den Punkt, das Know-how wirklich hilfreich und immer wieder kommen Impulse, auf die wir alleine wahrscheinlich nicht gekommen wären."

    Marc Meyer
    Marc Meyer
    Geschäftsführer, echte Media
  • "Top engagiertes und professionelles Team. Grundwerk reagiert flexibel und schnell auf neue Situationen."

    Tassilo
    Tassilo
    Geschäftsführer, XDi
  • "Das Grundwerk Digital Scraping Team hat für CCV überaus akkurate Leads aus mehreren Deutschen Bundesländern gezogen."

    Michael Fischer
    Michael Fischer
    Sales Lead SME Payment Solutions, CCV
  • "Grundwerk Digital hat mit uns erfolgreiche LinkedIn und Email-Kampagnen durchgeführt und bei der Implementierung von top-aktuellen Outreach-Prozessen höchst professionell beraten."

    Alexander Kohler
    Alexander Kohler
    pplwise
  • "Wir haben wesentlich mehr Leads generiert und vor allem sind unsere Leads sehr viel hochwertiger als das die Jahre davor war."

    Andreas Glemser
    Andreas Glemser
    Geschäftsführer, COCOMIN AG
  • "Sehr gutes Konzept und ein wirklich professioneller Ansatz im Bereich Outreach und Partnerschaften."

    Jackomo Kallen
    Jackomo Kallen
    Geschäftsführer, Digital Now
  • "Das Grundwerk Digital Scraping Team hat für CCV überaus akkurate Leads aus mehreren Deutschen Bundesländern gezogen."

    Michael Fischer
    Michael Fischer
    Sales Lead SME Payment Solutions, CCV
  • "Grundwerk Digital hat mit uns erfolgreiche LinkedIn und Email-Kampagnen durchgeführt und bei der Implementierung von top-aktuellen Outreach-Prozessen höchst professionell beraten."

    Alexander Kohler
    Alexander Kohler
    pplwise
  • "Wir haben wesentlich mehr Leads generiert und vor allem sind unsere Leads sehr viel hochwertiger als das die Jahre davor war."

    Andreas Glemser
    Andreas Glemser
    Geschäftsführer, COCOMIN AG
  • "Sehr gutes Konzept und ein wirklich professioneller Ansatz im Bereich Outreach und Partnerschaften."

    Jackomo Kallen
    Jackomo Kallen
    Geschäftsführer, Digital Now
Grundwerk Digital

Bist du bereit, deine Vertriebsprozesse zu automatisieren?

In 4 Wochen vom manuellen Wahnsinn zur Automationsmaschine.

Kaltakquise aufbauen
Performance steigern
Termine buchen
Anthony Katzur
Warum Grundwerk?

Wir bauen den ganzen Outbound-Stack inhouse, mit echten KPIs aus 50+ B2B-Mandaten. Kein Sales-Bla, sondern Pipeline die liefert. Du bekommst dein erstes 1.000-Kontakt-Sample kostenlos — wenn dir der Output gefällt, reden wir über den Rest.

Anthony Katzur, Head of Sales · Grundwerk Digital
Macht ihr aktuell schon Outreach?