VERGLEICH

GlockApps vs MailReach vs EmailGuard

Drei Tools für Inbox-Placement-Tests im direkten Vergleich: Per-Postfach-Granularität, Automatisierung über tausende Postfächer, DSGVO und Preis. Welches prüft 2026, ob dein Cold-Outreach im Posteingang statt im Spam landet.

Tom Schiller
Tom Schiller
Founder, Grundwerk Digital
16. Juli 202612 Min. Lesezeit
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Warum du deine Zustellbarkeit überhaupt testen musst

Cold-Outreach hat einen unsichtbaren Feind, den kein Copy-Trick und kein besseres Angebot löst: Wenn deine Mail im Spam landet, liest sie niemand. Du siehst keine Fehlermeldung, keine Bounce, oft nicht mal eine gesunkene Reply-Rate, sondern schlicht Stille. Genau deshalb ist Zustellbarkeit kein Bauchgefühl-Thema, sondern etwas, das man misst.

Wir betreiben bei Grundwerk eine Sende-Infrastruktur, bei der dieses Problem ins Geld geht, sobald es unbemerkt läuft. Die Größenordnung, um die es geht:

23
Workspaces
657
Domains
3.403
Sende-Postfächer

Über 3.400 Sende-Postfächer auf 657 Domains in 23 Workspaces. Wenn davon auch nur 10 Prozent still im Spam landen, sind das hunderte Postfächer, die Versand verbrennen, ohne dass es irgendwo rot aufleuchtet. Deshalb war die Frage für uns nicht ob wir testen, sondern womit wir das zuverlässig und automatisiert über alle Postfächer hinbekommen.

Zustellbarkeit scheitert leise. Ohne Test merkst du das Problem erst, wenn schon Wochen Versand im Spam gelandet sind."

Für die Recherche haben wir drei Tools ernsthaft gegeneinander gestellt: GlockApps, MailReach und EmailGuard. Alle drei versprechen, dir zu zeigen, ob deine Mail im Posteingang oder im Spam landet. Sie tun das aber auf sehr unterschiedliche Weise, und der Unterschied entscheidet, ob ein Tool für einen Einzeltest taugt oder für einen Sweep über tausende Postfächer.

Worauf es beim Test-Tool wirklich ankommt

Bevor wir über Namen reden, lohnt der Blick auf die Kriterien. Ein Deliverability-Test-Tool klingt erstmal simpel: Mail rein, Ergebnis raus. Der Teufel steckt darin, wie granular getestet wird, wie gut sich das automatisieren lässt und wo der Anbieter rechtlich sitzt.

Per-Postfach-Granularität
Testet das Tool jede Sende-Inbox einzeln oder nur aggregiert pro Provider. Für viele Postfächer entscheidend.
Connect-and-Auto-Test
Postfächer per IMAP, SMTP oder OAuth anbinden und automatisch nach Plan testen, statt jeden Test von Hand zu starten.
API & Automatisierung
Ohne saubere API skaliert kein Sweep über hunderte Postfächer. Gratis oder erst im teuren Enterprise-Tier zählt.
Warmup an Bord
Ein Test zeigt den Stand, Warmup baut Reputation auf. Beides in einem Tool spart einen zweiten Vertrag.
Zusatz-Monitoring
Blacklist, SPF, DKIM, DMARC und DNS im Blick. Nützlich, wenn Zustellbarkeit dauerhaft überwacht werden soll.
DSGVO & EU-Sitz
Firmensitz, Hosting-Region und AVV entscheiden über das Schrems-II-Risiko. Für DACH-Setups kein Nebenthema.

Zwei Kriterien schlagen für ein größeres Setup alle anderen: die Granularität, also ob jede Sende-Inbox einzeln getestet wird, und die Automatisierbarkeit über API und Auto-Test. Ein Tool, das nur aggregiert pro Provider misst, sagt dir zwar grob, ob deine Domain ein Problem hat, aber nicht welches deiner 200 Postfächer der Ausreißer ist. Und ohne API klickst du dich bei dreistelligen Postfach-Zahlen zu Tode.

Für DACH kommt ein drittes Kriterium dazu, das viele unterschätzen: der Firmensitz. Ein US-Tool, durch das personenbezogene Daten laufen, bringt ein Schrems-II-Risiko mit, das du bei einem EU-Anbieter nicht hast. Für reine Test-Postfächer ohne Kundendaten ist das zweitrangig, für alles darüber hinaus nicht.

GlockApps im Detail

GlockApps ist der Klassiker unter den Inbox-Placement-Testern. Du schickst deine Mail an eine Seed-Liste, und GlockApps zeigt dir aggregiert pro Empfänger-Provider, wo sie gelandet ist: Posteingang, Werbung, Spam oder gar nicht zugestellt. Mit über 100 Empfänger-Postfächern fährt es die größte Seed-Liste der drei, was die Aussage pro Provider belastbar macht.

Wo GlockApps stark ist

Beim schnellen, billigen Einzeltest. Ein Aggregat-Test geht schon im Essential-Plan für rund 59 USD im Monat, den du danach wieder kündigst, oder über echte One-Time-Credit-Packs ab knapp 17 USD (Stand Juli 2026, vor Kauf prüfen). Genau dieser Buy-and-Cancel-Weg macht GlockApps zum idealen Werkzeug für einen punktuellen Beweis, etwa wenn du einem Kunden oder dir selbst zeigen willst, dass eine Domain sauber zustellt. Beim Monitoring bietet GlockApps zusätzlich DMARC, Blacklist und DNS, aber als eigene Add-on-Produkte, nicht gebündelt.

Wo GlockApps schwächelt

Bei Skalierung und Granularität. GlockApps testet aggregiert, pro Sender brauchst du je einen Test, und der Automatic-Modus verbraucht pro Auto-Test ein Credit. Die Schreib-API zur echten Automatisierung gibt es nur im Corporate-Tier zum Preis auf Anfrage. Für einen Voll-Sweep über hunderte Postfächer heißt das entweder viel Handarbeit oder ein teures Enterprise-Gespräch. Dazu kommt der Standort: GlockApps sitzt in den USA (Wyoming) und hostet auf AWS in Virginia, ein sichtbarer SCC-Nachweis fehlt, das Schrems-II-Risiko ist real.

Fazit: GlockApps ist der billigste und breiteste Einzeltest, ein hervorragendes Spot-Check-Werkzeug. Als Motor für einen automatisierten Sweep über tausende Postfächer ist es aber nicht gebaut.

MailReach im Detail

MailReach kommt aus einer anderen Ecke: Es ist im Kern ein Warmup-Tool, das den Spam-Placement-Test gleich mitbringt. Der entscheidende Unterschied zu GlockApps: MailReach testet nicht aggregiert, sondern nativ pro Postfach. Du verbindest deine Sende-Inbox per IMAP, SMTP oder OAuth, und MailReach prüft genau dieses eine Postfach.

Wo MailReach stark ist

Bei genau dem, woran die anderen scheitern: Automatisierung über viele Postfächer. MailReach kann per Domain-Wide-Delegation ganze Workspaces auf einmal anbinden und geplante Auto-Tests fahren, und die API ist gratis auf jedem Plan, nicht in einen Enterprise-Tier gesperrt. Dazu kommt das Warmup als Kernprodukt: Ein Tool testet nicht nur, wo du stehst, sondern baut auch die Reputation auf, die dich in den Posteingang bringt. Beim Monitoring deckt es Blacklists (über 50) sowie SPF, DKIM und DMARC ab. Und als französische Firma (Paris, SAS) ist MailReach der DSGVO-sauberste Kandidat der drei, mit dem geringsten Schrems-II-Risiko.

MailReach ist das einzige der drei, das nativ pro Postfach testet und per gratis API skaliert. Für einen Sweep über tausende Inboxen ist das der ganze Unterschied."

Wo MailReach schwächelt

Die Seed-Liste ist mit rund 30 bis 35 Postfächern kleiner als bei GlockApps, was für einen einzelnen Aggregat-Blick weniger Breite pro Provider bedeutet. Das Preismodell ist zweigeteilt und nicht ganz trivial: Warmup rechnet pro Postfach und Monat ab (grob 16 bis 25 USD), dazu kommen Spam-Test-Credits, deren Preis die Quellen zwischen 0,18 und gut 1 USD pro Test angeben. Bei mehreren tausend Postfächern wird der genaue Voll-Sweep-Preis unklar und läuft auf ein Angebot hinaus. Der AVV ist zudem nicht öffentlich verlinkt, die Hosting-Region solltest du schriftlich klären. Ein reines Test-Tool ohne Warmup ist es nicht, wer nur testen will, zahlt Feature mit.

Fazit: Für systematisches Testen über viele Postfächer, mit Warmup in einem Werkzeug und sauberem EU-Sitz, ist MailReach die klare Nummer eins. Genau deshalb hat es in unserer Bewertung mit 67 von 80 Punkten deutlich vorne gelegen.

EmailGuard im Detail

EmailGuard fährt den breitesten Funktionsumfang der drei auf. Es kombiniert den Placement-Test mit durchgehendem Monitoring aus Blacklist, DNS, SPF, DKIM und DMARC und legt als Besonderheit einen Domain-Masking-Proxy obendrauf. Wer Zustellbarkeit nicht punktuell testen, sondern dauerhaft überwachen will, findet hier das umfassendste Paket.

Wo EmailGuard stark ist

Beim All-in-One-Monitoring. Konto-Health und Blacklist laufen im 24-Stunden-Takt automatisch, und die Bündelung aus Placement, DNS-Überwachung und Domain-Masking gibt es bei den anderen so nicht. Eine API zur programmatischen Auslösung von Tests ist vorhanden, das Mindest-Tier dafür ist allerdings nicht sauber dokumentiert. Die Preise starten als Monatsabo bei rund 49 USD im Pro-Plan, darüber liegen Business und Agencies bei etwa 129 und 199 USD (Stand Juli 2026, vor Kauf prüfen).

Wo EmailGuard schwächelt

Beim eigentlichen Placement-Test bleibt es hybrid: Health und Blacklist laufen automatisch, den Placement-Test startest du eher manuell. Die Granularität liegt damit zwischen GlockApps und MailReach, ohne die native Per-Postfach-Automatisierung von MailReach zu erreichen. Beim Standort wird es unscharf: EmailGuard ist vermutlich US-basiert, aber nicht bestätigt, der Hosting-Standort ist nicht dokumentiert, und der Datenschutz kommt eher als SOC2- oder GDPR-Selbst-Label daher als mit klarem AVV. Für ein DSGVO-kritisches Setup ist das ein Fragezeichen.

Fazit: EmailGuard ist die richtige Wahl, wenn du durchgehendes, gebündeltes Monitoring inklusive Domain-Masking willst. Für einen granularen, automatisierten Sweep pro Postfach und für DSGVO-Klarheit reicht es an MailReach nicht heran, was sich in 44 von 80 Punkten niederschlägt.

Kostenloses Asset

Deliverability-Test-Setup für viele Postfächer

Unser Playbook: wie du hunderte Sende-Postfächer per API und Auto-Test überwachst statt jeden Test von Hand zu starten. Mit dem Kriterien-Score aus dem Artikel, der Tool-Auswahl nach Use-Case und dem Test-Warmup-Verifikation-Loop, der bei uns über 3.400 Inboxen stabil hält.

Playbook anfordern

Der direkte Vergleich

Hier die drei Tools Kriterium für Kriterium nebeneinander, plus der gewichtete Gesamt-Score aus unserer Bewertung. Wichtig zur Einordnung: Der Score gewichtet unseren echten Bedarf, also jede Sende-Inbox einzeln testbar, automatisierbar über tausende Postfächer und DSGVO-konform. Bei einem anderen Bedarf verschieben sich die Gewichte und damit das Ergebnis.

GlockApps
42/ 80
Billiger Aggregat-Spot-Check
Empfehlung
MailReach
67/ 80
Per-Postfach, automatisierbar, EU
EmailGuard
44/ 80
All-in-One-Monitoring, US
Kriterium
GlockApps
MailReach
EmailGuard
Test-Typ
Seed-Aggregat, pro Empfänger-Provider
Per-Postfach (IMAP/SMTP/OAuth)
Placement + Blacklist/DNS-Monitoring
Granularität (Inbox einzeln?)
Aggregat, 1 Test je Sender
nativ pro Postfach
Hybrid, Placement eher pro Test
Warmup an Bord
nein (reines Testing)
ja (KI-Warmup, Kernprodukt)
nein
Zusatz-Monitoring
teilweise, als Add-on
Blacklist 50+ / SPF-DKIM-DMARC
am meisten, inkl. Domain-Masking
Connect-and-Auto-Test
teilweise, 1 Credit je Auto-Test
ja, Batch-Connect + geplante Tests
teilweise, Placement manuell
API / Automatisierung
nur Corporate-Tier, Preis auf Anfrage
ja, gratis auf jedem Plan
ja, Mindest-Tier n. dok.
Preis-Einstieg (ca., 07/2026)
Free / $59 / $99 / $129 mo, One-Time $17 bis 76
Warmup ~$16 bis 25/Postfach + Test-Credits ~$0,18 bis 1,05
$49 / $129 / $199 mo
Einmalig / kündbar
ja, echte One-Time-Packs
ja, Test pay-as-you-go
teilweise, Monatsabo kündbar
Firmensitz / DSGVO
USA (Wyoming), Schrems-II-Risiko
Frankreich (EU), geringes Risiko
vermutl. USA
Seed-Listen-Größe
~100+ Postfächer
~30 bis 35 Postfächer
top providers (Zahl n. dok.)
Deutsche Freemail (GMX/web.de)
GMX bestätigt, Rest unklar
nicht dokumentiert
nicht dokumentiert
Gewichteter Score (max 80)
42
67
44

Alle Preise Stand Juli 2026, ca.-Angaben. Anbieter ändern ihre Pakete häufig, prüfe die aktuelle Pricing-Seite vor dem Kauf. Für einen Voll-Sweep über tausende Postfächer geben alle drei nur Angebote auf Anfrage heraus, öffentlich ist das nicht dokumentiert, deshalb stehen hier keine erfundenen Sweep-Preise.

Was in der Tabelle sichtbar wird: Kein Tool dominiert über alle Kriterien. GlockApps gewinnt bei Einzeltest-Preis und Seed-Breite, EmailGuard beim gebündelten Monitoring, MailReach bei Granularität, Automatisierung und EU-Sitz. Weil für einen großen, automatisierten Sweep genau diese drei zählen, zieht MailReach im gewichteten Score klar davon.

Empfehlung nach Use-Case

Die richtige Wahl hängt an deinem Setup, nicht an einem Gesamt-Testsieger. Hier die Kurzentscheidung, so wie wir sie treffen.

Use-Case
Empfehlung
Warum
Einzeltest / Renewal-Beweis pro Kunde
GlockApps
Billigster Aggregat-Test, echte One-Time-Packs, nach dem Test kündbar.
Viele Postfächer automatisiert testen
MailReach
Per-Postfach nativ, gratis API, Batch-Connect über ganze Workspaces.
Test plus Warmup in einem Tool
MailReach
Einziges der drei mit KI-Warmup als Kernprodukt, nicht nur Testing.
All-in-One-Monitoring dauerhaft
EmailGuard
Blacklist, DNS, DMARC und Domain-Masking gebündelt in einem Dashboard.
DSGVO-kritisches DACH-Setup
MailReach
Französische EU-Firma, geringstes Schrems-II-Risiko der drei.

Ein ehrlicher Hinweis: Test und Warmup gehören zusammen. Ein Test zeigt dir nur, wo du stehst. In den Posteingang bringt dich die Reputation, und die baust du über Warmup auf. Wenn dein Warmup ohnehin in deiner Sende-Engine läuft, etwa Instantly oder Smartlead, reicht ein reines Test-Tool. Willst du beides in einem Werkzeug, landest du bei MailReach.

Wie wir 3.400 Postfächer aus dem Spam halten

Zum Schluss, wie wir es bei Grundwerk konkret gelöst haben, weil das die Theorie greifbar macht. Unser Bedarf war klar: jede der über 3.400 Sende-Inboxen einzeln prüfbar, automatisiert über die API, und rechtlich sauber für ein DACH-Geschäft. Diese drei Anforderungen haben MailReach zum Primär-Tool gemacht.

MailReach verbindet über Domain-Wide-Delegation ganze Workspaces auf einmal, testet nativ pro Postfach und fährt geplante Auto-Tests, alles über die gratis API skriptbar. Statt tausende Tests von Hand zu starten, läuft der Sweep im Hintergrund und meldet, welches Postfach abfällt. Genau das ist bei dieser Größenordnung der Unterschied zwischen machbar und nicht machbar.

GlockApps behalten wir als ergänzenden Spot-Check pro Kunde. Wenn wir für einen Mandanten schnell und billig belegen wollen, dass eine Domain sauber zustellt, ist der Buy-and-Cancel-Einzeltest mit der breiten Seed-Liste dafür das passendere Werkzeug. EmailGuard wäre die Wahl, wenn wir durchgehendes All-in-One-Monitoring inklusive Domain-Masking bündeln wollten, für unseren Fokus auf granulares, automatisiertes Testen war es aber nicht das Primär-Tool.

Zum Versand selbst gehört noch ein Baustein, der oft vergessen wird: die Verifikation vor dem Senden. Egal wie gut deine Zustellbarkeit ist, eine schlechte Liste mit vielen toten Adressen treibt die Bounce-Rate hoch und beschädigt die Reputation, die du dir gerade aufgebaut hast. Deshalb läuft bei uns vor jedem Versand eine Prüfung über ein Verifikations-Tool wie Bounceban. Test, Warmup und Verifikation zusammen halten den Versand stabil, nicht ein einzelnes Tool.

Wenn du deine eigene Sende-Infrastruktur so aufsetzen willst, dass sie über Monate im Posteingang bleibt statt bei jeder neuen Domain zu wackeln, bauen wir dir den Test- und Warmup-Loop. Kein Rätselraten, sondern Zahlen aus deinen eigenen Postfächern.

Häufige Fragen

Ein Spam-Checker prüft deinen Text und deine Header auf Spam-Merkmale und gibt dir einen Score. Ein Inbox-Placement-Test macht etwas anderes: Du schickst deine echte Mail an eine Liste von Seed-Postfächern bei Gmail, Outlook, GMX und anderen Providern, und das Tool schaut nach, wo die Mail tatsächlich gelandet ist. Posteingang, Werbung, Spam oder gar nicht zugestellt. Nur so siehst du die reale Zustellung pro Provider, nicht nur eine theoretische Bewertung. Für Cold-Outreach zählt genau das: nicht wie gut dein Text auf dem Papier aussieht, sondern ob er beim Empfänger im Posteingang ankommt.
Es hängt am Setup. Für einen schnellen, billigen Einzeltest und als Renewal-Beweis pro Kunde ist GlockApps am günstigsten, mit echten One-Time-Packs die du nach einem Test wieder kündigst. Wenn du viele Sende-Postfächer systematisch und automatisiert testen willst, gewinnt MailReach klar: Es testet nativ pro Postfach, hat eine gratis API auf jedem Plan und ist als französische EU-Firma der DSGVO-sauberste Kandidat. EmailGuard lohnt, wenn du durchgehendes All-in-One-Monitoring willst, also Blacklist, DNS, DMARC und Domain-Masking gebündelt. In unserem eigenen Sweep über tausende Postfächer hat MailReach mit deutlichem Abstand gewonnen.
Ein einzelner Aggregat-Test bei GlockApps geht schon im Essential-Plan für rund 59 USD im Monat, den du nach dem Test wieder kündigst, oder über die One-Time-Credit-Packs ab knapp 17 USD. MailReach rechnet zweigeteilt ab: Warmup pro Postfach und Monat (grob 16 bis 25 USD) plus Spam-Test-Credits (die Quellen nennen zwischen 0,18 und gut 1 USD pro Test). EmailGuard startet als Monatsabo bei rund 49 USD im Pro-Plan. Für einen systematischen Sweep über hunderte oder tausende Postfächer geben alle drei nur noch Angebote auf Anfrage heraus, öffentlich ist das nicht dokumentiert. Alle Zahlen Stand Juli 2026, vor dem Kauf die aktuelle Pricing-Seite prüfen.
Für ein laufendes Cold-Outreach-Setup lohnt sich ein Rhythmus statt Einzelaktionen. Beim Aufsetzen neuer Domains und Postfächer testest du vor dem ersten Versand, dann während der Warmup-Phase regelmäßig, und im Betrieb mindestens einmal im Monat pro Postfach. Zustellbarkeit ist kein Zustand, den du einmal einstellst, sondern etwas das kippt: Ein Provider ändert seine Filter, eine Domain landet auf einer Blacklist, ein Postfach fährt zu viel Volumen. Wer nur reagiert wenn die Reply-Rate einbricht, merkt das Problem erst wenn schon Wochen Versand im Spam gelandet sind.
Die Seed-Liste ist die Sammlung von Test-Postfächern, an die du deine Mail schickst, damit das Tool die Platzierung messen kann. Je größer und je breiter über Provider verteilt die Liste ist, desto belastbarer das Ergebnis. GlockApps fährt mit über 100 Empfänger-Postfächern die größte Seed-Liste der drei, MailReach liegt bei rund 30 bis 35. Für die relevanten B2B-Postfächer bei Google Workspace und Microsoft 365 decken alle drei das Nötige ab. Deutsche Freemail wie web.de, GMX und T-Online ist nur bei GlockApps teilweise bestätigt, bei den anderen nicht dokumentiert. Wer viel an deutsche Freemail-Adressen sendet, prüft das vorab.
Vorsichtig ja, aber mit Aufwand. GlockApps sitzt in den USA (Wyoming) und hostet auf AWS in Virginia. Es gibt eine eigene Vertragsseite mit AVV, aber ein sichtbarer SCC- oder Data-Privacy-Framework-Nachweis fehlt, weshalb ein Schrems-II-Risiko besteht. Für reine Test-Postfächer, in denen keine Kundendaten liegen, ist das Risiko überschaubar. Sobald du personenbezogene Daten deiner Empfänger durch das Tool schickst, wird die Rechtslage heikler. MailReach als französische EU-Firma ist hier der sauberste Kandidat, die Hosting-Region solltest du trotzdem einmal schriftlich klären lassen.
In den meisten Fällen ja, und die beiden Dinge gehören zusammen. Ein Test zeigt dir wo du stehst, Warmup baut die Reputation auf, die dich überhaupt erst in den Posteingang bringt. MailReach ist das einzige der drei Tools, das Warmup als Kernprodukt an Bord hat. GlockApps und EmailGuard testen nur, warmen nicht. Wenn dein Warmup ohnehin über deine Sende-Engine läuft, etwa Instantly oder Smartlead, reicht ein reines Test-Tool. Willst du Test und Warmup in einem Werkzeug, ist MailReach die naheliegende Wahl.
Sinnvoll nur mit einer API und Connect-and-Auto-Test, sonst klickst du dich zu Tode. Genau hier trennt sich die Spreu: MailReach verbindet Postfächer per IMAP, SMTP oder OAuth, kann per Domain-Wide-Delegation ganze Workspaces auf einmal anbinden und geplante Auto-Tests fahren, mit gratis API auf jedem Plan. GlockApps hat einen Automatic-Modus, verbraucht aber pro Auto-Test ein Credit und bietet die Schreib-API nur im Corporate-Tier zum Preis auf Anfrage. EmailGuard automatisiert Health und Blacklist im 24-Stunden-Takt, den eigentlichen Placement-Test aber eher manuell. Für einen echten Voll-Sweep über tausende Postfächer ist MailReach das einzige der drei, das ohne Handarbeit skaliert.
Tom Schiller
Über den Autor

Tom Schiller

Founder, Grundwerk Digital

Tom betreibt bei Grundwerk die Sende-Infrastruktur hinter dem Outbound: 23 Workspaces, 657 Domains und über 3.400 Sende-Postfächer. Wenn davon auch nur ein Teil im Spam landet, merkt das jeder Mandant sofort an der Reply-Rate. Deshalb hat er jedes gängige Deliverability-Test-Tool durch die eigene Infrastruktur gejagt. Was hier steht, kommt aus diesem Sweep, nicht aus Anbieter-Decks.

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  • 20Opportunities in 13 Tagen

    "Das Team von Grundwerk Digital hat das komplette Onboarding innerhalb von 5 Tagen abgeschlossen. Nach 13 Tagen hatten wir bereits 20 neue Opportunities in unserer Pipeline."

    Lasse Petry
    Lasse Petry
    Co-Founder, Peer Studios
  • 240kARR closed in 74 Tagen

    "28 Termine, davon mehr als 240k Dealsize closed, in nur 74 Tagen. Das Team von Grundwerk lebt AI und pusht unsere Sales-Prozesse mit minimalem internem Aufwand."

    Tim Kuesters
    Tim Kuesters
    Geschäftsführer, Birdsview
  • 172Leads in 3 Monaten

    "Mit Grundwerk konnten wir 172 Leads in 3 Monaten generieren und davon 14 Aufträge bzw. Neukunden gewinnen."

    Stephan Meinecke
    Stephan Meinecke
    Geschäftsführer, greenlovers
  • 2,7xROI in 3 Monaten

    "Mit Grundwerk Digital konnten wir innerhalb von 3 Monaten den ersten Abschluss mit einem ROI von 2,7 für uns gewinnen."

    Philipp Köhnlein
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  • 12Events betreut

    "Mit Grundwerk Digital konnten wir neue Business Opportunities in kürzester Zeit abschließen und werden individuell und professionell betreut. 12 Events, 397 generierte Leads."

    Ingo Boldt
    Ingo Boldt
    Geschäftsführer, Smart Bridges
  • "Die Zusammenarbeit mit GWD war geprägt von viel Beratung und Unterstützung unseren Email-Outreach zu professionalisieren und zum Erfolg zu bringen."

    Nico Stöckel
    Nico Stöckel
    Our Greenery
  • "Die Beratung ist auf den Punkt, das Know-how wirklich hilfreich und immer wieder kommen Impulse, auf die wir alleine wahrscheinlich nicht gekommen wären."

    Marc Meyer
    Marc Meyer
    Geschäftsführer, echte Media
  • "Top engagiertes und professionelles Team. Grundwerk reagiert flexibel und schnell auf neue Situationen."

    Tassilo
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    Marc Meyer
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    Tassilo
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    Geschäftsführer, XDi
  • "Das Grundwerk Digital Scraping Team hat für CCV überaus akkurate Leads aus mehreren Deutschen Bundesländern gezogen."

    Michael Fischer
    Michael Fischer
    Sales Lead SME Payment Solutions, CCV
  • "Grundwerk Digital hat mit uns erfolgreiche LinkedIn und Email-Kampagnen durchgeführt und bei der Implementierung von top-aktuellen Outreach-Prozessen höchst professionell beraten."

    Alexander Kohler
    Alexander Kohler
    pplwise
  • "Wir haben wesentlich mehr Leads generiert und vor allem sind unsere Leads sehr viel hochwertiger als das die Jahre davor war."

    Andreas Glemser
    Andreas Glemser
    Geschäftsführer, COCOMIN AG
  • "Sehr gutes Konzept und ein wirklich professioneller Ansatz im Bereich Outreach und Partnerschaften."

    Jackomo Kallen
    Jackomo Kallen
    Geschäftsführer, Digital Now
  • "Das Grundwerk Digital Scraping Team hat für CCV überaus akkurate Leads aus mehreren Deutschen Bundesländern gezogen."

    Michael Fischer
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Anthony Katzur, Head of Sales · Grundwerk Digital
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