Cold Email

Warum 90 % aller Cold-Email-Kampagnen unter 1 % Reply-Rate landen

Die meisten Sequenzen scheitern nicht am Subject-Line. Sie scheitern an drei Setup-Fehlern, die niemand vor dem Launch prüft. Was wir nach 18 Monaten und 14 Mio. gesendeten Mails gelernt haben.

Tom Schiller
Tom Schiller
Founder, Grundwerk Digital
18. April 202611 Min. Lesezeit
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Die Zahlen, die kaum jemand offen zugibt

Vor 18 Monaten haben wir angefangen, Cold-Email-Setups für B2B-SaaS, Agenturen und Scale-ups zu bauen. Über 14 Millionen gesendete Mails später gibt es eine Zahl, die sich durch fast jedes Onboarding zieht: 0,8 Prozent durchschnittliche Reply-Rate, wenn ein neuer Mandant zu uns kommt.

0,8 Prozent klingt unspektakulär, bis man begreift, was die Zahl wirklich bedeutet. Bei 3.000 verschickten Mails pro Monat sind das 24 Antworten. Davon sind 17 negativ oder neutral. Bleiben 7 echte Gespräche. Bei Kosten für Domain-Setup, Enrichment und Sending-Tools von etwa 900 € pro Monat liegt der Cost-per-Reply bei 129 €. Cost-per-qualifiziertem-Call bei ungefähr 450 €.

Die meisten Teams wissen nicht, dass das ein schlechter Wert ist. Sie messen ihren Output an dem, was sie einmal in einem LinkedIn-Post gesehen haben, und finden 0,8 Prozent okay. Ist es nicht. Der ehrliche Benchmark aus den öffentlichen Reportings von Instantly, Smartlead und Woodpecker liegt für gut aufgesetzte B2B-Kampagnen zwischen 2 und 4 Prozent. Alles darunter ist ein Setup-Problem, das sich lösen lässt.

Was Reply-Rate wirklich misst

Reply-Rate ist der einzige Wert, der im DACH-Cold-Email-Game noch wirklich aussagekräftig ist. Open-Rate ist seit dem iOS-15-Release 2021 faktisch tot, weil Apple Mail alle Mails beim Empfang einmal öffnet. Die Zahl, die dir dein Sending-Tool ausspielt, ist Noise.

Wir unterscheiden drei Metriken:

  • Reply-Rate. Jede Antwort geteilt durch jede gesendete Mail. Die Standard-Anzeige in Instantly, Smartlead, Lemlist. Nützlich als Pulse-Check, aber nicht das Ziel.
  • Positive Reply-Rate. Nur Antworten, die Interesse oder Gesprächsbereitschaft signalisieren. Das ist die Zahl, die wir jeden Montag im Review haben.
  • Meeting-Booked-Rate. Von positiven Replies zum tatsächlich gebuchten Call. Zeigt, wie gut die Post-Reply-Sequenz und der Kalender-Flow sitzen.

Wenn jemand fragt, wie gut eine Sequenz läuft, geht die Antwort immer über die zweite Metrik. Alles andere lügt dich an.

0,3 → 4,2 %
Positive Reply-Rate eines SaaS-Mandanten, bevor und 60 Tage nach unserem Setup-Rebuild. Gleiche ICP-Liste, gleicher Copy-Schreiber, anderer Stack und andere Sequenz-Logik.
Grundwerk internes Reporting, Mandat aus Q1/2026

Fehler 1: Domain-Setup, das nach drei Wochen verbrennt

Der häufigste Killer. Ein Team registriert eine neue Domain, konfiguriert Google Workspace, importiert eine Liste mit 2.000 Kontakten und drückt auf Send. Drei Wochen später kommt die Hälfte aller Mails in Spam, Reply-Rate kollabiert, und niemand weiß warum.

Was übersehen wird:

  • SPF, DKIM und DMARC müssen vor dem ersten Versand sauber gesetzt sein. Nicht "fast richtig". Sauber. Wir prüfen mit MXToolbox, MailTester und dem eigenen Header-Parser. Drei unabhängige Checks. Wenn einer meckert, wird nicht gesendet.
  • Die Main-Domain (meinefirma.de) wird niemals zum Senden genutzt. Pro Mandant registrieren wir eine Secondary-Domain (typisch try-meinefirma.com oder meinefirma-io.com), leiten sie per 301 auf die Main-Domain weiter und senden ausschließlich von dort.
  • Pro Inbox maximal 30 bis 50 Mails pro Werktag. Keine Ausnahmen. Wer 200 Mails pro Tag aus einer frischen Inbox knallt, verbrennt die Reputation in Woche eins.
  • Warm-Up läuft über mindestens 21 Tage automatisiert. In Woche 1 bei 10 Mails pro Tag, Woche 2 bei 25, Woche 3 bei 40. Erst ab Woche 4 echte Kampagnen.
Die meisten Agenturen senden aus einer .com, die ihre Main-Domain ist. Wir senden niemals von der Main-Domain. Wenn eine Sending-Domain verbrannt wird, bleibt das Geschäft sauber. Das ist keine Optimierung, das ist Grundhygiene.
Tom Schiller, im internen Playbook 2026

Der Stack, der bei uns in 9 von 10 Mandaten läuft: Google Workspace als Mail-Provider (weil Google, Apple und Microsoft Google-gehostete Domains grundsätzlich höher vertrauen als Billig-Mailhostern), Instantly als Sending-Layer für die Sequenz, und ein separater Warm-Up-Pool mit 20 bis 30 Peer-Inboxen aus dem Instantly-Netzwerk. Bei höherem Volumen Smartlead statt Instantly, weil die Multi-Inbox-Verwaltung sauberer ist.

Fehler 2: Segmentierung, die jeden zur Nummer macht

Was die meisten Teams als Segmentierung verstehen: "B2B SaaS, 50 bis 200 Mitarbeiter, DACH-Region, CEO oder Head of Sales." Klingt nach Zielgruppe. Ist keine.

Aus Empfänger-Sicht ist der Unterschied zwischen dieser Kampagne und einem Massen-Newsletter null. Die Mail weiß nichts über das Unternehmen, das sie anschreibt. Sie weiß nicht, ob gerade eingestellt wird, ob ein neues Tool eingeführt wurde, ob der CEO vor drei Wochen einen Post zu genau dem Thema geschrieben hat. Sie weiß nur die Firmographics. Und Firmographics allein reichen 2026 nicht mehr.

Was funktioniert: signalbasierte Segmentierung. Die Liste wird nicht nach Industrie und Größe gebaut, sondern nach Intent-Signalen. Wir arbeiten typisch mit einer Matrix aus vier Signalklassen:

  • Hiring-Signale. Firma hat in den letzten 30 Tagen einen relevanten Sales- oder Marketing-Hire ausgeschrieben. Quellen: LinkedIn Jobs API via Clay, OnyxHR-Feeds, direkte Career-Pages.
  • Tech-Stack-Changes. Firma hat ein Tool eingeführt oder entfernt, das für uns Relevanz hat. Quellen: BuiltWith, Wappalyzer-API, Clay Waterfall.
  • Funding- und Leadership-Events. Series A oder B in den letzten 90 Tagen, oder C-Level-Wechsel. Crunchbase via Clay oder Ocean.io.
  • Content-Signale. Der Ziel-Kontakt hat in den letzten 14 Tagen zu einem relevanten Thema gepostet oder kommentiert. Quellen: LinkedIn Sales Navigator, Taplio, Phantombuster.

Jedes Signal wird vor dem Send per Waterfall-Enrichment in Clay bestätigt. Wenn ein Kontakt kein Signal hat, geht er nicht in die Sequenz. Das klingt nach Volumen-Verlust. Es ist Volumen-Fokus.

0,9 → 3,8 %
Gleiche Sequenz, gleicher Copy, nur andere Liste. Von firmographisch segmentiert zu signal-gefiltert, 1.100 Kontakte über 6 Wochen. B2B-SaaS-Mandat, DACH.
Grundwerk internes Reporting

Die Zeile, die jede Cold Mail haben muss: ein Satz, den nur dieser eine Empfänger für sich als relevant liest. Nicht der Vorname im Subject. Nicht "Ich habe gesehen, dass Ihr Unternehmen X macht." Ein konkreter Aufhänger, der aus dem Signal kommt. Wenn der Personalisierungs-Satz in jeder zweiten Mail austauschbar ist, hast du Firmographics, keine Personalisierung.

Fehler 3: Die Sequenz, die dreimal dasselbe fragt

Das klassische 4-Mail-Muster: Touchpoint 1 ist der Pitch. Touchpoint 2 ist ein "hast du die letzte Mail gesehen?" Bump. Touchpoint 3 ist der Pitch nochmal, anders verpackt. Touchpoint 4 ist das "letzte Versuch"-Breakup. Aus Empfänger-Sicht fragt die gleiche Person vier Mal dasselbe. Das funktioniert, wenn die Mail völlig irrelevant ist, ehrlich auch nicht.

Was besser funktioniert: jede Mail bedient einen anderen mentalen Auslöser. Nicht vier Variationen der gleichen Frage, sondern vier unterschiedliche Einstiegspunkte ins selbe Angebot.

Touchpoint
Alt (Pitch-Loop)
Neu (Trigger-Mix)
T1 (Tag 0)
Pitch: „Wir helfen B2B-SaaS dabei, ihre Pipeline zu skalieren …“
Beobachtung: ein Signal, das für den Empfänger konkret ist. Keine Frage, keine Bitte, keine Intro. Nur „mir ist X aufgefallen“.
T2 (Tag 3)
Bump: „Hast du die letzte Mail gesehen?“
Micro-Commitment. Die kleinste mögliche Frage. „Ist das bei euch ein Thema, ja oder nein?“ Antwort-Schwelle auf ein Wort gesenkt.
T3 (Tag 7)
Pitch v2: gleicher Inhalt in anderen Worten.
Value-First. Ein echtes Asset, das der Empfänger auch dann nutzen kann, wenn er nicht kauft. Teardown, Template, Report.
T4 (Tag 12)
„Letzter Versuch, falls doch Interesse besteht …“
Breakup mit Permission. Zwei Sätze. „Ich lass es dabei. Wenn sich was ändert, schreib mir kurz.“ Keine Guilt-Trips, kein Fake-Urgency.

Jeder Touchpoint spricht einen anderen Teil des Empfänger-Gehirns an. T1 triggert Neugier durch Beobachtung. T2 senkt die Antwort-Schwelle auf ein Wort. T3 gibt Value ohne Ask. T4 nimmt Druck raus. Wer alle vier Mails auf "bitte kaufen" ausrichtet, verliert nach Touchpoint 1.

Zwei harte Regeln, die wir in jeder Sequenz durchziehen. Erstens: Keine zwei aufeinanderfolgenden Mails dürfen dieselbe Frage stellen. Zweitens: In keiner Mail steht das Wort "Termin" vor Touchpoint 3. Wer in der ersten Mail schon nach einem Call fragt, positioniert sich als jemand, der nicht liest, sondern verkauft.

Was eine gesunde Reply-Rate wirklich bedeutet

Die Benchmark-Frage, die wir jede Woche in einem Discovery-Call hören: "Was ist denn eine gute Reply-Rate?" Unsere ehrliche Antwort: Es kommt auf das Segment an, aber die Bandbreite ist enger als die meisten denken.

  • Unter 1 %: Setup- oder Targeting-Problem. Nicht weiter optimieren, sondern zurück zu Fehler 1 bis 3.
  • 1 bis 2 %: Basis-Setup sitzt, aber Signal- oder Personalisierungsqualität noch schwach. Hier lohnt A/B-Testing.
  • 2 bis 4 %: Gesunde Range für gut aufgesetzte B2B-Kampagnen. Das Ziel für 90 % unserer Mandate.
  • 4 bis 7 %: ICP-Auswahl und Personalisierung sitzen sehr gut. Typisch für Nischen-Segmente oder gut erforschte Accounts.
  • Über 7 %: Meist kleines Volumen, warme Empfänger oder Messfehler. Wenn du das über 1.000 Kontakte hinweg hältst, bist du ein Ausnahmefall.

Wichtiger als die reine Zahl ist, was dahinter steht. 4 Prozent Reply bei 80 Prozent Negativ-Antworten ist schwächer als 2 Prozent bei 50 Prozent positiv. Deshalb reporten wir immer Positive Reply Rate als primäre Zahl und den Meeting-Booked-Anteil als sekundäre.

Der Pre-Launch-Check vor jeder Kampagne

Jede neue Sequenz bei uns durchläuft vor dem ersten Send einen 12-Punkte-Check. Kein Punkt ist optional. Wenn einer rot ist, geht die Kampagne nicht live. Die Liste ist unglamourös, und genau deshalb funktioniert sie.

  1. SPF, DKIM, DMARC für Sending-Domain grün (3 Tool-Checks).
  2. Secondary-Domain statt Main-Domain als Absender.
  3. Warm-Up abgeschlossen (≥ 21 Tage, ≥ 40 Mails/Tag stabil).
  4. Domain-Health-Score > 90 (Instantly / Smartlead).
  5. Max 40 Mails pro Tag pro Inbox, max 200 pro Woche.
  6. Kontaktliste < 500 pro Inbox pro Woche.
  7. Jeder Kontakt mit mindestens einem verifizierten Signal.
  8. Email-Adressen durch Verifier gelaufen (ZeroBounce oder MillionVerifier), Bounce-Prognose < 3 %.
  9. Personalisierungs-Rate über Sequenz > 80 % (automatisiert messbar).
  10. Jede Mail in der Sequenz bedient einen anderen Mental-Trigger.
  11. Unsubscribe-Link und Absenderimpressum vorhanden (DSGVO, CAN-SPAM, GDPR).
  12. Reply-Handling-Regel im Inbox-Manager vor dem Send aktiv (positive Replies gehen nicht in Sequenz, Out-of-Office-Replies triggern Re-Send nach 7 Tagen).

Punkt 12 ist der, den am häufigsten unterschätzt wird. Was nach dem Reply passiert, ist genauso wichtig wie, ob überhaupt ein Reply kommt. Wenn eine positive Antwort weiter in Touchpoint 2 läuft, hast du den Lead verloren.

Kostenfreies Asset

Die Pre-Launch-Checkliste als PDF

12 Punkte, die wir vor jeder Cold-Email-Kampagne abhaken. Domain-Health, Warm-Up, Personalisierungs-Rate, CTA-Varianz. Ohne einen einzigen dieser Punkte startet bei uns keine Sequenz. Nimm sie mit.

Nur dein Mail. Kein Spam, kein Tracking, jederzeit abbestellbar.

Was nach dem Fix passiert: ein Mandat von Q1/2026

B2B-SaaS-Kunde aus München, 80 Mitarbeiter, Enterprise-Ticketgröße um die 45.000 € ARR. Kam zu uns mit einem Outbound-Setup, das seit 8 Monaten lief und in den letzten 3 Monaten genau 6 gebuchte Calls produziert hatte. Reply-Rate bei 0,4 Prozent. Team war kurz davor, Outbound intern zu stoppen.

Was wir in 4 Wochen umgebaut haben:

  • Zwei neue Secondary-Domains registriert, SPF/DKIM/DMARC sauber aufgesetzt, 21 Tage Warm-Up auf 40 Mails/Tag pro Inbox, 4 Inboxen pro Domain (= 320 Mails/Tag Kapazität).
  • ICP-Definition komplett neu gebaut. Weg von "SaaS 50 bis 200", hin zu "Hat in den letzten 60 Tagen einen Sales-Hire im Mid-Market ausgeschrieben + nutzt HubSpot + hatte keinen C-Level-Wechsel in den letzten 6 Monaten". Liste reduziert von 4.000 auf 740 Kontakte.
  • 4-Touch-Sequenz nach dem Trigger-Mix-Pattern neu geschrieben. Drei Varianten A/B/C im ersten Batch, nach 2 Wochen auf die Gewinner-Variante konsolidiert.
  • Reply-Handling-Regeln im Smartlead-Inbox-Manager gesetzt. Positive Replies werden in ein separates HubSpot-Stage verschoben, negative und Out-of-Office automatisch aus der Sequenz genommen.

Ergebnis nach 8 Wochen Live-Betrieb: Reply-Rate 4,1 Prozent, Positive Reply Rate 2,3 Prozent, 47 gebuchte Calls, davon 11 in aktiver Opportunity-Pipeline. Tool-Kosten: Smartlead 99 € + Clay 349 € + ZeroBounce 40 € + Domain-Hosting 60 € = 548 € pro Monat. Inkl. interner Kosten und unseres Monats-Retainers liegt der Cost-per-Call bei 218 €, der Cost-per-Positive-Reply bei 116 €.

Wenn du vermutest, dass deine Kampagne eher Fehler 1 oder 2 hat als ein Copy-Problem, lohnt sich ein 30-Minuten-Check. Wir schauen deinen Stack an und zeigen dir, wo die zwei bis drei Stellen mit dem höchsten Hebel liegen. Erstgespräch buchen →

Was das für dich heißt

Die drei Fehler zu fixen ist keine Raketenwissenschaft. Es sind handwerkliche Schritte, die jedes Outbound-Team nachvollziehen kann. Das Problem ist nicht Komplexität, sondern Priorisierung. Die meisten Teams optimieren Copy und Subject-Lines, weil sich das schnell anfühlt. Sie optimieren nicht Domain-Setup, Signal-Sourcing und Sequenz-Architektur, weil sich das langsam anfühlt.

Wer das Setup fixt, braucht weniger Volumen für mehr Pipeline. Wer es nicht fixt, skaliert sein Grundrauschen. Bei 0,8 Prozent Reply-Rate ist die einzige Antwort auf "mehr Pipeline" mehr Mails. Mehr Mails heißt mehr Tools, mehr Domains, mehr Kosten, gleiche Reply-Rate. Die Gleichung geht nicht auf.

Wir haben das in 18 Monaten über 40 Mal gebaut. Die Muster sind wiederholbar. Die Ergebnisse auch. Wenn du deinen Stack durchleuchten lassen willst, bevor du die nächste Kampagne startest, schreib uns. Das Erstgespräch dauert 30 Minuten und ist kostenfrei.

FAQ

Drei bis vier Wochen. Woche 1 ist Setup (SPF, DKIM, DMARC, Custom-Tracking-Domain, MX-Check). Woche 2 und 3 läuft automatisches Warm-Up mit steigendem Volumen von 10 auf 40 Mails pro Tag pro Inbox. Erst ab Woche 4 fahren wir echte Kampagnen. Wer schneller startet, verbrennt die Domain im ersten Monat und ruiniert die Zustellung für alles was danach kommt.
Ja. Die Main-Domain (meinefirma.de) wird niemals zum Senden von Outbound-Kampagnen verwendet. Wir registrieren für jeden Mandanten eine Secondary-Domain (typisch: try-meinefirma.com, meinefirma-io.com), leiten sie per 301 auf die Main-Domain weiter und senden ausschließlich von dort. Wenn die Sending-Domain gebrannt wird, bleibt die Main-Domain sauber. Das ist nicht optional.
Für Sending Instantly.ai oder Smartlead, je nach Volume und Multi-Inbox-Anforderung. Beide haben ein integriertes Warm-Up das 24/7 läuft. Für Domain-Setup Google Workspace oder Microsoft 365, weil alle grossen Provider (Apple, Google, Microsoft) diesen Absendern mehr Vertrauen geben als Mailhosting-Billiganbietern. Für Enrichment Clay mit Waterfall über drei bis fünf Datenanbieter.
2 bis 4 % sind ein gesundes Ziel für gut personalisierte B2B-Sequenzen. 4 bis 7 % bedeutet, dass ICP-Auswahl und Personalisierung sehr gut sitzen. Alles unter 1 % ist ein Setup- oder Targeting-Problem, nicht ein Copy-Problem. Alles über 10 % ist entweder ein sehr kleines Listen-Volume, warme Empfänger oder ein Messfehler. Der Industry-Average laut Instantly und Woodpecker Benchmarks liegt bei 0,8 bis 1,5 %.
Ab einem zu erreichenden Zielvolumen von ungefähr 500 Kontakten pro Monat. Darunter ist manuelles LinkedIn-Outreach effizienter. Darüber ist automatisierte Cold Email günstiger pro gebuchtem Call. Wir haben es mehrfach gerechnet: Bei 1.000 Kontakten pro Monat liegen die Kosten pro gebuchtem Call um die 30 €. Bei 50 Kontakten pro Monat liegen sie bei 180 €, weil die Fixkosten für Infrastruktur und Enrichment nicht wegskalieren.

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  • 20Opportunities in 13 Tagen

    "Das Team von Grundwerk Digital hat das komplette Onboarding innerhalb von 5 Tagen abgeschlossen. Nach 13 Tagen hatten wir bereits 20 neue Opportunities in unserer Pipeline."

    Lasse Petry
    Lasse Petry
    Co-Founder, Peer Studios
  • 240kARR closed in 74 Tagen

    "28 Termine, davon mehr als 240k Dealsize closed, in nur 74 Tagen. Das Team von Grundwerk lebt AI und pusht unsere Sales-Prozesse mit minimalem internem Aufwand."

    Tim Kuesters
    Tim Kuesters
    Geschäftsführer, Birdsview
  • 172Leads in 3 Monaten

    "Mit Grundwerk konnten wir 172 Leads in 3 Monaten generieren und davon 14 Aufträge bzw. Neukunden gewinnen."

    Stephan Meinecke
    Stephan Meinecke
    Geschäftsführer, greenlovers
  • 2,7xROI in 3 Monaten

    "Mit Grundwerk Digital konnten wir innerhalb von 3 Monaten den ersten Abschluss mit einem ROI von 2,7 für uns gewinnen."

    Philipp Köhnlein
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  • 12Events betreut

    "Mit Grundwerk Digital konnten wir neue Business Opportunities in kürzester Zeit abschließen und werden individuell und professionell betreut. 12 Events, 397 generierte Leads."

    Ingo Boldt
    Ingo Boldt
    Geschäftsführer, Smart Bridges
  • "Die Zusammenarbeit mit GWD war geprägt von viel Beratung und Unterstützung unseren Email-Outreach zu professionalisieren und zum Erfolg zu bringen."

    Nico Stöckel
    Nico Stöckel
    Our Greenery
  • "Die Beratung ist auf den Punkt, das Know-how wirklich hilfreich und immer wieder kommen Impulse, auf die wir alleine wahrscheinlich nicht gekommen wären."

    Marc Meyer
    Marc Meyer
    Geschäftsführer, echte Media
  • "Top engagiertes und professionelles Team. Grundwerk reagiert flexibel und schnell auf neue Situationen."

    Tassilo
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    Marc Meyer
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    Tassilo
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    Geschäftsführer, XDi
  • "Das Grundwerk Digital Scraping Team hat für CCV überaus akkurate Leads aus mehreren Deutschen Bundesländern gezogen."

    Michael Fischer
    Michael Fischer
    Sales Lead SME Payment Solutions, CCV
  • "Grundwerk Digital hat mit uns erfolgreiche LinkedIn und Email-Kampagnen durchgeführt und bei der Implementierung von top-aktuellen Outreach-Prozessen höchst professionell beraten."

    Alexander Kohler
    Alexander Kohler
    pplwise
  • "Wir haben wesentlich mehr Leads generiert und vor allem sind unsere Leads sehr viel hochwertiger als das die Jahre davor war."

    Andreas Glemser
    Andreas Glemser
    Geschäftsführer, COCOMIN AG
  • "Sehr gutes Konzept und ein wirklich professioneller Ansatz im Bereich Outreach und Partnerschaften."

    Jackomo Kallen
    Jackomo Kallen
    Geschäftsführer, Digital Now
  • "Das Grundwerk Digital Scraping Team hat für CCV überaus akkurate Leads aus mehreren Deutschen Bundesländern gezogen."

    Michael Fischer
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    Alexander Kohler
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